Darum fällt der Eurokurs

Der Euro ist am Dienstag von schwachen Wachstumszahlen aus dem Währungsraum belastet worden.
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Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1350 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1381 Dollar festgesetzt.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Geschwächt wurde der Euro durch enttäuschende Wachstumsdaten. Nach Zahlen des Statistikamts Eurostat ist die Eurozone im dritten Quartal nur um 0,2 Prozent gewachsen. Das lag unter den Markterwartungen und war der schwächste Zuwachs seit gut vier Jahren. Bankökonomen führten die Entwicklung auch auf Probleme in der Autoindustrie wegen des neuen Abgasprüfverfahrens WLTP zurück. Deshalb zeigten sie sich auch zuversichtlich, dass das Wachstum nach Behebung der Probleme im Schlussquartal wieder anziehen dürfte.
Dagegen hat die chinesische Währung Yuan ihre Kursschwäche fortgesetzt. In der vergangenen Nacht kostete ein Dollar bis zu 6,9741 Yuan und damit so viel wie seit etwa zehn Jahren nicht mehr. An den Märkten rückt die Marke von 7 Yuan je Dollar damit immer stärker in den Blick. Unter Analysten gilt es als fraglich, ob die chinesische Notenbank, die den Yuan in Grenzen kontrolliert, ein Überschreiten der 7-Yuan-Marke dulden würde. Letztlich würde sie damit signalisieren, dass sie den Yuan nicht unter allen Umständen stützen will.
Hintergrund der Yuan-Schwäche ist der Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg weiter verschärfen könnte. Demnach bereiten die USA Strafzölle auf alle China-Importe vor.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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