Devisen am Dienstag

Darum bleibt der Euro unter Druck

22.09.20 09:59 Uhr

Darum bleibt der Euro unter Druck | finanzen.net

Der Euro hat am Dienstag weiter unter Druck gestanden und ist in Richtung 1,17 US-Dollar gefallen.

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Devisen

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0,8748 GBP 0,0008 GBP 0,09%

9,1865 HKD -0,0123 HKD -0,13%

182,4400 JPY 0,0700 JPY 0,04%

1,1758 USD -0,0015 USD -0,13%

1,1430 EUR -0,0011 EUR -0,09%

0,0055 EUR 0,0000 EUR -0,03%

0,8505 EUR 0,0010 EUR 0,12%

Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1725 US-Dollar und damit so wenig wie letztmalig Mitte August. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1787 Dollar festgesetzt.

Belastet wurde der Euro vor allem durch eine ausgeprägte Stärke des US-Dollar. Die amerikanische Währung profitiert in Zeiten schwacher Aktienmärkte von ihrem Status als Weltreservewährung. Am Montag waren die Börsen vor allem durch steigende Corona-Neuinfektionen insbesondere in Europa verunsichert worden. Am Dienstag zeigten sich zumindest die europäischen Börsen etwas freundlicher. Der Euro konnte davon aber zunächst nicht profitieren.

US-Notenbankchef Jerome Powell bekräftigte unterdessen die geldpolitische Unterstützung der Federal Reserve. In schriftlichen Bemerkungen für einen Kongressauftritt an diesem Dienstag heißt es, die Fed werde ihre Instrumente so lange wie nötig einsetzen, um die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise zu unterstützen. Die Bemerkungen wurden am späten Montagabend veröffentlicht.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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