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Kursverluste am Kryptomarkt: China erhöht Druck auf Banken

21.06.21 15:51 Uhr

Kursverluste am Kryptomarkt: China erhöht Druck auf Banken | finanzen.net

Kryptowährungen wie Bitcoin haben zu Wochenbeginn unter anhaltendem Druck gestanden.

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13,9538 DOGE -0,1760 DOGE -1,25%

0,0007 ETH -0,0000 ETH -1,96%

0,9478 XRP -0,0099 XRP -1,04%

Nach Kursverlusten am Wochenende ging es am Montag weiter bergab. Beobachter nannten den zunehmend harten Kurs Chinas gegenüber den neuartigen Anlagen als einen Grund. Zudem wurde auf die allgemein angeschlagene Stimmung an den Finanzmärkten verwiesen.

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Der Bitcoin als marktstärkste Digitalwährung fällt am Montag zeitweise um rund 10 Prozent auf 31.965 US-Dollar. Die zweitgrößte Internetdevise Ether verlor noch deutlicher an Wert und sank unter die Marke von 2.000 Dollar. Auch andere Digitalwerte wie XRP oder Dogecoin gaben kräftig nach.

China erhöht Druck auf Banken

China verschärft seinen Kurs gegen privatwirtschaftliche Kryptowährungen wie Bitcoin. Heimische Banken und das riesige Fintech-Unternehmen Ant Group seien aufgefordert worden, keine Dienstleistungen für den Krypto-Handel mehr anzubieten, teilte die chinesische Notenbank am Montag in Peking mit. Viele Digitalanlagen reagierten mit deutlichen Kursverlusten auf die Nachricht.

Die chinesische Zentralbank teilte mit, die Banken seien auf einem gesonderten Gesprächstermin über die Marschroute unterrichtet worden. Es sei vor allem um Dienstleistungen gegangen, die der Spekulation mit Kryptowährungen dienten. Derartige Dienste störten das Finanzsystem und könnten für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche missbraucht werden. Nicht nur sollen derartige Dienste eingestellt werden, es sollen auch die Zahlungsverbindungen zu Krypto-Handelsplätzen gekappt werden.

Mit der Initiative setzt China seinen rigorosen Kurs gegen Digitalwährungen wie Bitcoin oder Ether fort. Chinas Regierung schnalle den Regulierungsgürtel enger und nehme Bitcoin und Co. die Luft zum Atmen, kommentierte Krypto-Experte Timo Emden.

Schon seit Tagen häufen sich darüber hinaus Nachrichten aus einzelnen Provinzen, dass dort gegen die digitale Herstellung von Kryptowährungen vorgegangen wird. Dieses sogenannte Mining gilt aufgrund seines hohen Stromverbrauchs als umweltschädlich. Die chinesische Regierung ziehe dem Mining-Geschäft den Stecker, sagte Emden.

China entwickelt seit längerem seine eigene Digitalwährung, den Digital-Yuan. Diese soll im Gegensatz zu privatwirtschaftlichen Kryptoanlagen der Kontrolle des Staats unterliegen. Andere Länder gehen ähnliche Wege, die chinesischen Bemühungen gelten aber als am weitesten fortgeschritten.

Von ihren Rekordständen haben sich die großen Kryptowährungen in den vergangenen Wochen deutlich entfernt: Der Bitcoin war Mitte April bis auf fast 65 000 Dollar gestiegen, Ether hatte wenig später erstmals mehr als 4000 Dollar gekostet.

Zusätzliche Belastung kam am Montag von der eher trüben Stimmung an den Finanzmärkten. Bitcoin und andere Digitalwerte gelten als riskante Anlageklassen, die durch Kursverluste an den Aktienmärkten zumeist belastet werden. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht eindeutig, da einige Anleger in Digitalanlagen auch eine Art Goldersatz sehen.

Von ihren Rekordständen haben sich die großen Internetdevisen in den vergangenen Wochen jedenfalls deutlich entfernt. Der Bitcoin war Mitte April bis auf fast 65.000 Dollar gestiegen, Ether hatte wenig später erstmals mehr als 4.000 Dollar gekostet. Verglichen mit vergangenen Herbst stehen die Kurse jedoch immer noch deutlich höher.

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FRANKFURT / PEKING (dpa-AFX)

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