Schweiz: Inflation sinkt im Juli auf 1,6 Prozent

Die Teuerung in der Schweiz ist im Juli erneut zurückgegangen. Die Jahresinflation sank im Juli auf 1,6 Prozent, nach 1,7 Prozent im Juni, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.
Der Rückgang war in etwa so erwartet worden.
In den ersten beiden Monaten des Jahres war die Teuerung in der Schweiz noch wegen höherer Strom- und Flugpreise bis auf 3,4 Prozent angestiegen, seither geht es deutlich abwärts mit der Teuerungsrate. Im Juni war sie dann erstmals seit Januar 2022 wieder unter die Marke von zwei Prozent gefallen.
Die Kerninflation, welche die volatilen Güter wie Nahrungsmittel, Energie und Treibstoffe ausschließt, sank auf 1,7 Prozent von zuvor 1,8 Prozent, wie es weiter in der Mitteilung hieß.
Im Vergleich zum Vormonat ging der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) um 0,1 Prozent zurück. Laut dem Bundesamt war der leichte Rückgang auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf sinkende Preise für Kleider und Schuhe im Rahmen des Ausverkaufs. Auch Fliegen und Pauschalreisen ins Ausland wurden billiger.
ZÜRICH (dpa-AFX)
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