Teamviewer: Gegen den Wind

18.03.26 12:02 Uhr

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Eine erneute Analystenabstufung hatte die Teamviewer-Aktie zu Wochenbeginn auf Talfahrt geschickt. Das totale Kursdebakel ist aber dennoch ausgeblieben. Ist das ein gutes Zeichen?

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Aktien

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Nach Bekanntgabe der finalen Zahlen für 2025 ging es für die Teamviewer-Aktie im Februar weiter abwärts. Im Jahreschart auf Schlusskursbasis markierte das Papier im Bereich um 4,45 Euro ein neues Tief. Dieses gestaltet sich nun als stabiler, als gedacht. Denn selbst schlechte Nachrichten konnten die Aktie nicht weiter nach unten drücken.

Abstufungswelle rollt

Ein Lackmus-Test hierfür war die Abstufung durch die britische Investmentbank Barclays zu Beginn der Woche. Analysten sehen für das Papier nur noch ein Kursziel von 5 Euro (zuvor: 7 Euro), die Einstufung lautet jetzt Equal Weight (zuvor: Overweight). Die Aktie, die sich bereits aufmachte, die Widerstandszone bei 4,75/4,85 Euro ernsthaft zu attackieren, fiel zwar wieder auf das Tief bei knapp 4,45 Euro zurück, erholte sich jedoch überraschend schnell und sprang wieder bis auf knapp 4,75 Euro.

Kurzfrist- contra Langfristbetrachtung

Im Jahreschart kristallisiert sich sukzessive eine Bodenbildung im Bereich um 4,50/4,70 Euro heraus. Im kurzfristigen Monatschart ist das Papier trotz der Abstufungskeule erneut bis an den Widerstandsbereich bei 4,75/4,85 Euro herangekommen. Die Bodenbildung und die Tatsache, dass sich schlechte Nachrichten nur noch gering auf den Kurs auswirken, schürt die Hoffnung, dass sogar die Marke bei 4,92 Euro gemeistert werden kann und den Weg dann bis 5,40 Euro freimachen könnte.

Fazit

Teamviewer steht operativ vor hohen Hürden. Das ist unbestritten und hierauf wurde an dieser Stelle schon mehrfach hingewiesen. Inwieweit KI-Anwendungen dem Unternehmen Geschäftspotenziale entziehen, ist konkret aber noch schwer zu beziffern. Die Stimmung diesbezüglich ist allerdings schlecht. Das belegt zudem die Short-Quote von knapp 13 Prozent, die zuletzt sogar noch gestiegen ist. Fundamental kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Technisch besteht aber die Chance, dass die Aktie die Lücke bis zum unteren Ende der Seitwärtsrange von November 2025 bis Mitte Februar 2026 bei 5,40 Euro wieder erreichen könnte. Diese Spekulation ist heiß und sollte eng abgesichert werden. Konservative Anleger bleiben besser an der Seitenlinie.

Ganz anders stellt sich die Lage bei Daldrup & Söhne dar. Das Unternehmen verspürt starken Rückenwind vom Markt und konnte im letzten Jahr mit einem hohen Auftragseingang und einer sehr starken Aktienperformance überzeugen. Derzeit konsolidiert die Aktie etwas, was sich im Nachhinein aber als Einstiegschance erweisen könnte. Denn an den guten Aussichten hat sich nichts geändert: zum Artikel

Als eine Einstiegschance könnte sich auch die aktuelle Phase bei Matador Secondary Private Equity ergeben. Denn das Unternehmen wird am 19. März seine Zahlen für 2025 und vor allem den Ausblick auf 2026 veröffentlichen. Sollte sich dabei der positive Trend der Ausschüttungen aus dem zweiten Halbjahr bestätigen, könnte das die zuletzt richtungslose Aktie spürbar anschieben: zum Artikel

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Erstellung am 18.03.26 um 11:54 Uhr.

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