Stuttgart schlägt München

Darum zieht die UBS die Daimler-Aktie gegegenüber der BMW-Aktie vor

03.09.19 15:11 Uhr

Darum zieht die UBS die Daimler-Aktie gegegenüber der BMW-Aktie vor | finanzen.net

Daimler und BMW gehören seit Jahresbeginn gerechnet zu den schwächsten Aktien im deutschen Leitindex DAX.

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Ein ganzes Bündel an Belastungen hat üble Kratzer auf den einstigen Vorzeigewerten unter den deutschen Top-30 hinterlassen. Analyst Patrick Hummel von der UBS bezeichnete in einer am Dienstag vorliegenden Studie insbesondere die internationalen Handelsstreitigkeiten, die künftige Verringerung der Kohlendioxidbelastung und Sorgen um Wettbewerbsfähigkeit in der neuen Welt der Elektromobilität als Bürden.

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Angesichts von so viel Negativem übersieht der Markt aber Hummel zufolge die Chancen. Bei Daimler sieht der Analyst Möglichkeiten zum Gegensteuern und hob die Aktie daher auf "Buy" an, während er bei BMW an der Einschätzung "Neutral" festhält.

Für die Schwaben sprechen nach Ansicht von Hummel drei Gründe. Auf dem Kapitalmarkttag am 14. November dürfte Daimler ein Restrukturierungspaket zur Senkung der Kosten und Verbesserung des Mittelzuflusses präsentieren. Zudem könnte der Konzern bei der Zusammenarbeit mit anderen Anbietern im Technologiebereich künftig noch entschiedener vorgehen. Schließlich sei der Produktzyklus mit der neuen S-Klasse ein gewichtiges Argument für Daimler.

Bei BMW hat Hummel Bedenken angesichts des flexiblen Ansatzes beim Antrieb. Er fürchtet, dass das Angebot zu elektrischer Mobilität dadurch der Konkurrenz technologisch hinterher hinken könnte. Hinzu komme der Produktzyklus ab 2020, der gegen die Münchener spreche. Lediglich die extrem niedrige Bewertung spreche für den Wert.

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Mit der Einstufung "Buy" geht die UBS davon aus, dass die Gesamtrendite der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent über der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass die Gesamtrendite der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt.

/mf/la/mis

Analysierendes Institut UBS.

Veröffentlichung der Original-Studie: 02.09.2019 /18:13 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 03.09.2019/ Uhrzeit in Studie nicht angegeben / GM

FRANKFURT (dpa-AFX)

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