Streikbedingt

Fraport rechnet nach Streik mit geringeren Passagierzahlen - Aktie unter Druck

13.12.19 14:50 Uhr

Fraport rechnet nach Streik mit geringeren Passagierzahlen - Aktie unter Druck | finanzen.net

Der Frankfurter Flughafen hat im November wegen Streiks weniger Passagiere abgefertigt und rechnet im Gesamtjahr nun mit einem geringeren Anstieg der Passagierzahlen als bislang in Aussicht gestellt

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Das Wachstum dürfte unter der bisherigen Prognosespanne von 2 bis 3 Prozent liegen, teilte die Betreibergesellschaft Fraport mit.

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Im vergangenen Monat lag die Zahl der Fluggäste mit 5,1 Millionen um 3,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Neben dem zweitägigen Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals sorgte auch der ausgedünnte Winterflugplan vieler Fluggesellschaften für niedrigere Passagierzahlen. Bereinigt um die Streikauswirkungen wäre die Verkehrsmenge 1,1 Prozent gesunken. Im Kontinentalverkehr sorgten auch die Insolvenzen verschiedener Airlines für einen deutlichen Rückgang, während der Interkontinentalverkehr weiterhin robust wuchs.

"Nach einer soliden Entwicklung im bisherigen Geschäftsjahr sehen wir im November insbesondere auch streikbedingt einen deutlichen Verkehrsrückgang", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. "Wir gehen daher im Gesamtjahr von einem leicht geringeren Zuwachs des Passagierverkehrs in Frankfurt aus, der unterhalb unseres bisherigen Ausblicks von etwa 2 bis 3 Prozent liegt."

An seinem finanziellen Ausblick im Gesamtjahr halte der Konzern aufgrund der positiven bisherigen finanziellen Entwicklung fest. Die internationalen Beteiligungsflughäfen der Fraport AG zeigten im November eine überwiegend positive Entwicklung.

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Bereits Anfang November war der Flughafenbetreiber vorsichtiger geworden und hatte wegen geringerer Flugbewegungen an seinem Heimatdrehkreuz im Winter ein Passagierwachstum eher am unteren Ende der Prognosebandbreite in Aussicht gestellt.

Die Aktie gerät im Freitagshandel unter Druck: Mit einem Minus von 1,90 Prozent ging es bis auf 76,36 Euro abwärts.

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquellen: Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com

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