Katastrophenfall im Haus überleben: Die sichersten Räume für Schutz

Im Ernstfall zählt jede Sekunde und der richtige Rückzugsort kann Leben retten. Doch nicht jeder Raum im Haus bietet denselben Schutz.
Höhere Stockwerke bieten Schutz bei Hochwasser
Bei drohendem Hochwasser, Starkregen oder Sturmfluten empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), sich in den obersten Stockwerken des Hauses aufzuhalten. Diese bieten den besten Schutz, da sie weniger anfällig für Überschwemmungen sind. Keller, Tiefgaragen oder U-Bahn-Stationen sollten bei diesen Katastrophenvarianten unbedingt gemieden werden, da sie bei Überschwemmungen schnell zur Todesfalle werden können.
Fensterlose Räume schützen bei Explosionen
Bei drohenden Explosionen oder Chemieunfällen ist es unterdessen wichtig, sich in Räume ohne Fenster oder Glasfronten zurückzuziehen. Innenliegende Räume wie Abstellkammern oder Treppenhäuser in Massivbauweise bieten hier einen besseren Schutz. Das BBK empfiehlt, mindestens zwei Wände zwischen sich und dem Außenbereich zu haben, um sich vor Druckwellen und Trümmern zu schützen.
Richtiges Verhalten bei Gefahrstoffen
Treten draußen gefährliche Gase oder Dämpfe aus, sollte man sofort ins Haus gehen, Fenster und Türen schließen, diese abdichten und Lüftungen abstellen. Höhere Stockwerke sind auch hier vorteilhaft, da viele Gase schwerer als Luft sind und sich am Boden sammeln. Das BBK rät, in solchen Fällen die oberen Etagen aufzusuchen.
Vorsorge ist entscheidend
Eine gute Vorbereitung ist das A und O, weshalb es sich laut BBK empfiehlt, einen Notvorrat für mindestens drei Tage anzulegen. Dazu gehören Wasser, Lebensmittel, medizinische Versorgung und Hygieneartikel. Auch ein Notfallradio und eine Taschenlampe sollten nicht fehlen. Weitere Informationen und Checklisten zur Vorsorge bietet der Ratgeber des BBK.
Redaktion finanzen.net
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