Airbus drohen Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe

Airbus muss mit Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe rechnen.
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Bei einem Treffen mit dem Luftfahrtkoordinator der Bundesrepublik, Thomas Jarzombek, habe der Airbus-Vertreter vor einer monatlich um gut fünf Milliarden Euro schrumpfenden Liquidität gewarnt, berichtet die "Welt am Sonntag". Zuletzt habe der Kassenbestand noch rund 16 Milliarden Euro betragen. Airbus wollte gegenüber der Zeitung weder auf die Zahlen noch auf den Inhalt der vertraulichen Gespräche eingehen.
Für Airbus und Boeing bedeutet das weitgehende Einstellen des Flugbetriebs bei großen Airlines ein Katastrophenszenario, weil keine neuen Flugzeuge benötigt und Aufträge verschoben oder abbestellt werden. US-Präsident Trump hat der US-Luftfahrtbranche samt Boeing ein Hilfspaket über 50 bis 60 Milliarden Dollar und den Schutz von Boeing in Aussicht gestellt. Konkrete Staatshilfen für Airbus sind dagegen bislang nicht bekannt, schreibt die Zeitung.
Airbus habe zum Jahreswechsel noch einen Auftragsbestand im Wert von 424 Milliarden Euro für mehr als 7000 neue Flugzeuge gehabt. Die Produktion war, rechnerisch gesehen, etwa acht Jahre lang ausgelastet. In diesem Jahr sollen etwa 880 neue Flugzeuge ausgeliefert werden. Die Lufthansa erklärte nun aber, dass sie in diesem Jahr praktisch kein neues Flugzeug benötige.
FRANKFURT (Dow Jones)
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Bildquellen: Airbus, Bocman1973 / Shutterstock.com
