HENSOLDT-Aktie mit Luft nach oben: Warum der Rüstungstitel im Branchenvergleich hinterher hinkt

HENSOLDT gehört neben Rheinmetall und RENK zu den größten deutschen Branchenvertretern im Rüstungssektor. Auf Aktienkursbasis gibt es aber noch Nachholpotenzial.
Werte in diesem Artikel
• HENSDOLT-Aktienkurs hinkt hinterher
• Gute Zukunftsaussichten
• Analysten skeptisch
Die HENSOLDT-Aktie hat seit Jahresstart mehr als 95 Prozent zugelegt. Mit 180 Prozent Kursplus hat der Motorenhersteller RENK im deutschen Rüstungssektor aber die Nase vorn, auch der Branchenprimus Rheinmetall liegt mit einem Kursplus von 140 Prozent seit Jahresstart in Sachen Performance deutlich vor HENSOLDT.
HENSOLDT von Höchstständen entfernt
Beide Konkurrenten haben jüngst neue Rekordstände erreicht, bei HENSOLDT liegt das Allzeithoch von 81 Euro unterdesessen noch in weiter Ferne - am Mittwoch legte der Anteilsschein im XETRA-Handel zwar 2,87 Prozent zu, das Kursniveau liegt aber bei 68,20 Euro.
Dabei sind die Aussichten für den gesamten Rüstungssektor im Allgemeinen aber auch für HENSOLDT im Besonderen durchaus positiv. Anhaltende Konfliktherde in der Ukraine und im Nahen Osten - gepaart mit der zunehmenden Aufrüstung in der EU - sorgen für eine starke Nachfrage nach Rüstungsprodukten wie jenen von HENSOLDT.
Das Unternehmen ist dabei nicht in der Waffenproduktion tätig, wie etwa Rheinmetall, und stellt auch keine Motoren her, wie RENK. Stattdessen liegt der Unternehmensfokus auf Verteidigungs- und Sicherheitselektronik, hier ist HENSOLDT eigenen Angaben zufolge weltweit führend.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern seinen Gewinn um 82 Prozent auf 106 Millionen Euro steigern können. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Konzern den bisherigen Angaben zufolge mit einem Konzernumsatz von 2,5 Milliarden bis 2,6 Milliarden Euro, die bereinigte EBITDA-Marge vor Geschäftsvolumen mit geringem Wertschöpfungsanteil soll bei 19 Prozent liegen. Bis 2030 will man die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro knacken.
Projekt Uranos als Geschäftstreiber?
Dazu beitragen könnte auch ein KI-gestütztes System, das die Bundeswehr plant und das Feindbewegungen entlang der NATO-Ostflanke in Echtzeit überwachen soll. Das Projekt unter den Namen "Uranos KI" hat dem "Handelsblatt" zufolge das Interesse von Unternehmen wie Airbus und Rheinmetall geweckt, aber auch HENSOLDT soll seinen Ring in den Hut geworfen und sich um entsprechende Aufträge beworben haben. Als Experte im KI-Bereich hat HENSOLDT zumindest keine schlechten Karten. Erhält das Unternehmen tatsächlich den Zuschlag, könnte dies nicht nur die Geschäfte zusätzlich ankurbeln, sondern auch den Aktienkurs antreiben.
Analysten sind unterdessen zwiegespalten für die Aktie: Laut MarketScreener liegt das höchste Kursziel von Expertenseite bei 77,50 Euro und damit unterhalb des Allzeithochs. Das niedrigste Kursziel wird mit 38,40 Euro und damit deutlich tiefer angesetzt. Durchschnittlich rechnen Experten mit einem Aktienkurs von 58,72 Euro - damit wäre die HENSOLDT-Aktie auf ihrem derzeitigen Niveau bereits zu teuer.
Redaktion finanzen.net
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Name | Hebel | KO | Emittent |
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Bildquellen: HENSOLDT
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Datum | Rating | Analyst | |
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29.04.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
29.04.2025 | Rheinmetall Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
29.04.2025 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
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26.03.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
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