Risiko reduziert

Daimler und BMW haben Hoffnung auf Verschonung von Trumps Zöllen

22.02.19 12:51 Uhr

Daimler und BMW haben Hoffnung auf Verschonung von Trumps Zöllen | finanzen.net

Die deutschen Konzerne Daimler und BMW sehen nach wie vor Chancen, dass US-Präsident Donald Trump keine Importzölle auf Autos verhängen wird.

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Ihre Hoffnung schöpfen sie aus den Gesprächen mit der Regierung in Washington. "Diese Diskussionen haben sich positiv entwickelt", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit BMW in Berlin.

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Zetsche sprach ausdrücklich auch im Namen des Konkurrenten aus München. Die Gespräche reduzierten das Risiko "zerstörerischer Veränderungen", ergänzte der Daimler-CEO. "Aber es liegt nicht bei null. Wir haben noch keine finale Antwort", mahnte er.

BMW-Chef Harald Krüger verwies auf zehntausende Jobs, die die deutsche Autoindustrie in den Vereinigten Staaten geschaffen habe. "Wir sind ausdrücklich für freien Handel", betonte er.

Die Aussicht auf Verschonung ist aber nicht eben rosig. Nach einem Treffen mit Trump berichtete der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz davon, dass der Präsident weiterhin auf US-Autozöllen beharre. Er bewerte auch die Gasröhre Nord Stream 2 zwischen Deutschland und Russland nach wie vor ablehnend. "Donald Trump sieht Deutschland und Kanzlerin Merkel sehr kritisch", sagte Kurz der Bild-Zeitung

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Die drohenden Strafzölle auf den Import von Autos hatten das politische Berlin geschockt. Für das Autoland Deutschland wären sie ein schwerer Schlag. Nach Berechnungen des Münchner ifo-Instituts könnte der Export von Fahrzeugen in die USA durch die neuen Handelsschranken um die Hälfte einbrechen.

Dem US-Präsidenten liegt ein unveröffentlichter Bericht des Handelsministeriums vor, der die Gefährdung der nationalen Sicherheit durch die Einfuhr von Autos untersucht hat. In der Bundesregierung wird ernsthaft befürchtet, dass deutsche Wagen als Sicherheitsgefährdung eingestuft worden sind. Auf Basis dieser Einschätzung könnte Trump Strafzölle verhängen.

Von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)

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