Reifenersatzgeschäft schwach

Continental-Aktie höher: Continental meldet EBIT-Sprung - Umsatzprognose gesenkt

09.08.23 13:57 Uhr

Continental-Aktie höher: Continental meldet EBIT-Sprung - Umsatzprognose gesenkt | finanzen.net

Belastet von einem weltweit schwächeren Reifenersatzgeschäft senkt Continental nach einem insgesamt guten zweiten Quartal den Umsatzausblick für dieses Jahr.

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Der DAX-Konzern rechnet 2023 laut Mitteilung nun mit einem Umsatz von rund 41,5 bis 44,5 Milliarden Euro. Bisher wurden 42 bis 45 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge, wonach die Rendite auf 5,5 bis 6,5 Prozent von 5,0 Prozent im Vorjahr steigen soll, bekräftigte der Konzern aus Hannover.

Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz, wie bereits seit Mitte Juli bekannt, um gut 10 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Den bereinigten operativen Gewinn (EBIT) steigerte Conti um knapp ein Fünftel auf gut 497 Millionen Euro. Die entsprechende Marge kletterte auf 4,8 von 4,3 Prozent. Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Gewinn von knapp 209 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von knapp 251 Millionen Euro.

Gegenwind spürte der Konzern aus Hannover im Automotive-Geschäft: Wegen negativer Währungseffekte und Kosten für Sonderfrachten schrieb Conti in dem Bereich rote Zahlen - die bereinigte EBIT-Marge lag bei minus 0,6 Prozent. Gut lief es dagegen im traditionell margenstarken Reifengeschäft, wo die Marge mit 13,7 Prozent annähernd das Vorjahresniveau von 13,8 Prozent erreichte.

"Trotz der schwierigen Umfeldbedingungen haben wir das zweite Quartal im Unternehmensbereich Tires erneut mit einem guten Ergebnis abgeschlossen", so CEO Nikolai Setzer laut Mitteilung. "Das Ergebnis von Automotive ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hier müssen wir im zweiten Halbjahr deutlich aufholen. Im Zuge dessen werden wir ebenso die Marge im Konzern verbessern."

Im XETRA-Handel zeigt sich die Conti-Aktie zeitweise 1,14 Prozent höher bei 70,68 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Continental

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