OMV sieht nach Milliarden-Deal wichtige Strategieziele erreicht

Der teilstaatliche österreichische Energiekonzern OMV sieht nach dem Einstieg in die viertgrößte Raffinerie der Welt in Abu Dhabi wesentliche Ziele seiner mittelfristigen Strategie erreicht.
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Weitere größere Zukäufe seien vorerst weder bei der Ölförderung noch bei der Ölverarbeitung geplant, erklärte Vorstandsmitglied Manfred Leitner am Dienstag in Wien. Der Kauf eines 15-Prozent-Anteils der Raffinerie am Golf für 2,5 Milliarden Dollar (2,19 Mrd Euro) sei eine ideale Basis für Geschäfte im wachsenden Energiemarkt in Asien. Die Internationale Energieagentur IEA rechnet in der Region Asien-Pazifik bis 2030 mit einem Plus bei der Kraftstoffnachfrage von 9 Prozent.
Rund 20 Firmen hätten sich für den Einstieg in die vom Staatsunternehmen Adnoc in den Vereinigten Arabischen Emiraten betriebene Raffinerie interessiert, sagte Leitner. Der Zuschlag von 15 Prozent für die OMV und von 20 Prozent für den italienischen Eni-Konzern sei offenbar aufgrund des umfangreichen Know-Hows der Europäer erfolgt.
Das Geschäft habe keine Auswirkungen auf die OMV-Raffinerie-Standorte in Bayern, Österreich und Rumänien, so Leitner. Diese Standorte seien auf petrochemische Produkte statt auf Kraftstoffe spezialisiert. OMV beschäftigt rund 20 000 Mitarbeiter und hat 2017 etwa 20 Milliarden Euro umgesetzt.
WIEN (dpa-AFX)
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Bildquellen: OMV, Tupungato / Shutterstock.com
