q.beyond: Mit KI und Internationalisierung auf Wachstumskurs

24.03.26 08:07 Uhr

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Der IT-Dienstleister q.beyond hat eine ambitionierte Wachstumsstrategie vorgestellt, die mehrere vielversprechende Aspekte umfasst.

 

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q.beyond hat eine neue Leitlinie herausgegeben. Das Unternehmen, das Firmen bei der digitalen Transformation begleitet, hat seine „Strategie 2028“ vorgestellt – und die hat es in sich. Der Kern der Neuausrichtung ist dabei konzeptionell schlüssig: q.beyond will nicht länger nur allgemeine IT-Leistungen anbieten, sondern sich als Spezialist für ausgewählte Branchen positionieren und dieses Fachwissen konsequent mit IT-Kompetenz und Künstlicher Intelligenz verknüpfen. Die Logik dahinter: Wer tiefer in den Problemen seiner Kunden steckt, erzielt höhere Gewinne und ist schwerer zu ersetzen.

Logistik, Handel, Gesundheit, Energie
Konkret setzt q.beyond auf zwei Stoßrichtungen. In den angestammten Branchen Logistik und Handel soll die bereits vorhandene Marktstellung weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig visiert das Unternehmen den Eintritt in zwei strukturell wachsende Sektoren an: Gesundheitswesen und Energie. Beide Märkte befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel, der spezialisierte IT- und KI-Lösungen zunehmend unverzichtbar macht – ein Umfeld, in dem q.beyond seine Stärken gezielt einsetzen will.

Von ersten Versuchen zur eigenen KI-Sparte
Besonderes Gewicht legt q.beyond auf den Aufbau eines eigenständigen KI-Geschäfts. Bereits im letzten Jahr wurde eine eigene Beratungseinheit für Künstliche Intelligenz gegründet, erste Kunden gewonnen und der Aufbau spezialisierter Teams gestartet. 2026 sollen maßgeschneiderte KI-Lösungen für einzelne Branchen in den laufenden Betrieb gehen.

Das Ziel bis 2028: Rund 10 Prozent des Gesamtumsatzes sollen aus KI-basierten Diensten stammen. Der Anspruch dahinter ist weitreichend: q.beyond will sich vom reinen IT-Dienstleister zu einem Unternehmen wandeln, das für seine Kunden ganze KI-Landschaften plant, aufbaut und betreibt.

Europa als Wachstumsmotor
Flankiert wird das inhaltliche Wachstum durch eine konsequente Ausweitung ins europäische Ausland. Die bestehenden Standorte in Spanien und Lettland sollen zu vollwertigen Vertriebs- und Lieferzentren ausgebaut werden – mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Datenverarbeitung in der Cloud in Spanien, IT-Sicherheitslösungen im Baltikum. Das erreichbare Marktpotenzial ist erheblich: Allein in Deutschland gibt es rund 70.000 mittelständische Unternehmen mit mehr als 10 Mio. Euro Umsatz. Der Anteil ausländischer Erlöse soll bis 2028 auf rund 10 Prozent steigen, aktuell ist er noch deutlich geringer.

Positiver Cashflow geplant
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant q.beyond mit einem Umsatz zwischen 182 und 190 Mio. Euro sowie einem Betriebsergebnis vor Abschreibungen von 10 bis 16 Mio. Euro nach 12,3 Mio. Euro im Vorjahr. Erneut werden ein Unternehmensgewinn sowie ein positiver freier Cashflow erwartet. Das schuldenfreie Unternehmen verfügt über liquide Mittel von netto 42 Mio. Euro, was ihm strategischen Spielraum für gezielte Zukäufe verschafft und langfristig auch Aktienrückkäufe sowie Gewinnausschüttungen an die Aktionäre ermöglichen soll.

Eine veränderte Strategie, die aus Sicht der Anleger in deutlich steigenden Dividendenrenditen münden solll, verfolgt seit dem letzten Jahr auch clearvise: zum Artikel

Während die Perspektive bei q.beyond und clarvise längerfristig ist, könnte NAGA bereits kurzfristig zu den Profiteuren der aktuellen Markturbulenzen gehören. Denn die deutlich erhöhte Volatiliät an den Börsen dürfte wie ein Turbo auf die operativen Zahlen im Brokerage-Geschäft wirken. Und das lässt auf starke Q1-Zahlen hoffen : zum Artikel

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Erstellung am 23.03.26 um 15:19 Uhr.

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