Mögliches Öl-Embargo

Aktien von ENCAVIS, Nordex & Co. bei Anlegern gefragt wegen möglichem Importstopp für russisches Öl

07.03.22 18:04 Uhr

Aktien von ENCAVIS, Nordex & Co. bei Anlegern gefragt wegen möglichem Importstopp für russisches Öl | finanzen.net

Aktien mit vollständigem Fokus auf Erneuerbare Energien waren am Montag in einem weiter düsteren Marktumfeld gefragt.

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Aktien

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Rohstoffe

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66,06 USD -3,75 USD -5,37%

62,30 USD -4,35 USD -6,53%

Indizes

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Am Morgen sorgten vor allem stark steigende Ölpreise für erneut große Verunsicherung bei den Investoren. US-Außenminister Antony Blinken hatte wegen der weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs einen möglichen Importstopp für Öl aus Russland als neue Strafmaßnahmen ins Spiel gebracht. Während die Ölpreise den höchsten Stand seit vielen Jahren erreichten, setzen die Anleger auf Papiere alternativer Energieträger.

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Innerhalb der DAX-Familie waren einige Branchenwerte gefragt, deren Geschäfte nicht mit Gas und Öl in Zusammenhang stehen. Allen voran zogen im SDAX die Aktien von SMA Solar letztlich um 17,63 Prozent auf 35,50 Euro an. Die Titel des Windkraft-Spezialisten Nordex und des Windpark-Betreibers ENCAVIS legten schlussendlich um 8,38 Prozent auf 16,56 Euro beziehungsweise um 8,70 Prozent auf 15,86 Euro zu. Auf europäischer Bühne zogen im Windkraftbereich die Titel von Siemens Gamesa bis zum Handelsende um 7,71 Prozent auf 18,295 Euro an und die von Vestas um 8,87 Prozent auf 213,00 Dänische Kronen.

Die vorgenannten Aktien schlugen sich damit besser als große Branchenwerte aus dem DAX. RWE gaben ihre Erholungsgewinne vom Freitag ab und sackten letztlich um 4,14 Prozent auf 34,50 Euro ab. Der Energiekonzern setzt zwar auch stark auf das Geschäft mit Erneuerbaren Energien, ist aber noch von fossilen Brennstoffen abhängig. Auch die Papiere für den Versorger E.ON fielen letztlich um 3,36 Prozent auf 10,25 Euro.

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Bei RWE half es auch nicht, dass der Konzern sich an der Errichtung eines Flüssiggas-Terminals in Brunsbüttel beteiligt. Dieser Plan wurde am Samstag bekannt gegeben, um künftig Erdgas für den deutschen Markt aus Regionen beziehen zu können, die durch Gasleitungen nicht zu erreichen sind. RWE soll an dem Projekt mit zehn Prozent beteiligt werden, die Hälfte der Mittel soll von der Staatsbank KfW kommen und weitere 40 Prozent vom niederländischen Staatskonzern Gasunie, der als Betreiber des Terminals fungieren soll.

/tih/edh/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

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