K+S: Kann es so weitergehen?

13.03.26 11:16 Uhr

SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


K+S: Kann es so weitergehen?  | finanzen.net

Die Aktie von K+S springt weiter nach oben. Nach positiv aufgenommener Prognose ist sogar das Hoch aus dem Jahr 2023 wieder in Reichweite.

Werte in diesem Artikel
Aktien

16,40 EUR 0,61 EUR 3,86%

Die Aktie von K+S befindet sich seit Ende November 2025 in einem stabilen Aufwärtstrend, der nun seit Anfang März 2026 nochmals kräftig an Dynamik hinzugewonnen hat. Hintergrund sind steigende Preise für Kaliumchlorid. Oder besser: Die Hoffnung auf zukünftig stark steigende Kalipreise. Diese ist durchaus nicht unbegründet: Während nämlich die Nachfrage am Weltmarkt zulegt, unterliegt Kalidünger aus Weißrussland zumindest in Europa einem Importverbot. Weißrussland gilt jedoch als einer der größten Produzenten weltweit.

Verhaltene Prognose 2026

Den starken Kursanstieg von K+S daher mit dem Ausblick für 2026 des Unternehmens zu erklären, erscheint zu kurz gesprungen. Hinter vorgehaltener Hand lästern böse Zungen, dass der Düngemittelhersteller mit seiner Prognose den Aufwärtstrend zumindest nicht gestört hat. Streng genommen ist der Ausblick vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen eher verhalten.

Kaliummarkt weckt Fantasie

Beim EBITDA erwartet das Management nun eine Range zwischen 600 und 700 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2025 wurden hier 612,8 Mio. Euro eingefahren. Das ist am oberen Ende zwar ein Zuwachs von gut 14 Prozent, lässt vor dem Hintergrund der aktuellen Marktsituation bei Kaliumchlorid jedoch eher Luft nach oben. Das sehen Anleger offensichtlich auch so. Die Prognose des Unternehmens jedenfalls gibt derartige Kursentwicklungen nicht her.

Fazit

In der Vergangenheit ist K+S immer wieder durch Gewinnrevisionen und Sonderwertberichtigungen aufgefallen. Der seit Juni 2025 neu amtierende CEO Dr. Christian Meyer dürfte nun einen anderen Weg gehen wollen, nämlich den, den Markt positiv zu überraschen. So volatil Rohstoffmärkte auch sein mögen: Die aktuelle Prognose ist entweder sehr konservativ oder K+S hat noch eine Leiche im Keller. Technisch jedenfalls hat das Papier noch Luft bis zum Hoch aus 2023 bei knapp 23 Euro. Fundamental muss der Kursaufschwung sukzessive unterfüttert werden. Eine erste Gelegenheit gibt es dazu am 11. Mai, wenn die Vorlage der Q1-Zahlen auf der Agenda steht.

Auch die Pyrum-Aktie verspricht hohes Potenzial, wenn der Rollout der einzigartigen Technologie weiter wie geplant voranschreitet. Und diesbezüglich gibt es gute Nachrichten: zum Artikel

Erfreuliches gibt es auch von der JDC Group. Das Unternehmen legte starke Zahlen zum vierten Quartal vor und stellte ein sehr kräftiges Gewinnwachstum im laufenden Jahr in Aussicht: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.428 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 07.03.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 13.03.26 um 10:54 Uhr.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps