Geldpolitik und Aktienkurse

Goldman Sachs: Aktien mit geringer Volatilität werden nach Zinssenkung outperformen

27.06.19 18:59 Uhr

Goldman Sachs: Aktien mit geringer Volatilität werden nach Zinssenkung outperformen | finanzen.net

Die US-Notenbank hat jüngst eine lockerere Geldpolitik in Aussicht gestellt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, so dürften hiervon insbesondere Aktien profitieren, die sich durch geringe Kursschwankungen auszeichnen, meint die Investmentbank Goldman Sachs.

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Die US-Währungshüter haben bei ihrer letzten Sitzung im Juni 2019 ihre "geduldige" Haltung in Bezug auf mögliche Leitzinsänderungen aufgegeben und dieses Wort in ihr letztes Statement nicht mehr aufgenommen. Außerdem haben sie sich etwas pessimistischer zu Wirtschaftswachstum und Inflationserwartungen geäußert und vor erhöhten Unsicherheiten gewarnt. Vor diesem Hintergrund werden an den Finanzmärkten inzwischen zwei Zinssenkungen in diesem Jahr als wahrscheinlich eingeschätzt - auch bei Goldman Sachs glaubt man dies.

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Diese Aktien dürften profitieren

Wie der US-Sender "CNBC" unter Berufung auf David Kostin, Goldman Sachs obersten US-Aktienstratege, berichtete, haben in der Vergangenheit insbesondere solche Aktien von einer taubenhaften Fed-Politik profitiert, die nur wenig schwankungsintensiv waren. Aktien beispielsweise von Versorgern oder von Unternehmen, die üblicherweise hohe Dividenden ausschütten, haben sich historisch in den zwölf Monaten, nachdem die Fed auf einen Zinssenkungskurs eingeschwenkt war, besser als der breite Markt entwickelt.

Auch diesmal deute einiges darauf hin, dass es wieder dazu kommt. "Aktien mit geringer Volatilität haben seit Anfang Mai deutlich outperformt, während sowohl die wirtschaftliche Unsicherheit als auch die Wahrscheinlichkeit von Leitzinssenkungen zunahm. Neben der Geldpolitik standen in den letzten Wochen auch die schärfere Rhetorik im Handelskonflikt, ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum und wachsende geopolitische Spannungen im Anlegerfokus", hieß es in einer Mitteilung von David Kostin.

Da es sich bei den Aktien mit geringen Kursschwankungen auch gleichzeitig um klassische defensive Werte handelt, waren sie für Anleger angesichts des sich zuspitzenden Handelskriegs und der Anzeichen auf eine Wachstumsverlangsamung sehr interessant.

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Die US-Großbank hat einen eigenen Korb zusammengestellt, um die Entwicklung von Aktien mit geringer Volatilität abzubilden. Darin enthalten sind Berkshire Hathaway, Caterpillar, Chevron, eBay, Honeywell, Kimberly-Clark und Coca-Cola. Seit Anfang Mai hat dieser Korb 7 Prozent an Wert gewonnen und damit den S&P 500 geschlagen, der sich kaum verändert hat.

Redaktion finanzen.net

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