Wunschanalyse der Woche: Biogen

Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen befindet sich in einer Umbruchphase, denn die Umsätze waren zuletzt rückläufig.
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von Julia Groß, €uro am Sonntag
Während die Umsätze aus dem Bereich Multiple-Sklerose-Medikamente, der jahrelang das Kerngeschäft darstellte, bröckeln, sind neue Produkte noch nicht so weit, um die Lücke zu stopfen.
Mit Spinraza, dem jüngst zugelassenen Mittel gegen eine seltene schwere Muskelerkrankung, ist schon ein Fundament gelegt. Unterdessen baut Biogen die Forschungspipeline gegen Alzheimer aus und hat vor Kurzem einen Wirkstoff gegen Schlaganfall hinzugekauft. Weitere Akquisitionen, sowohl von Medikamentenkandidaten als auch von anderen Firmen, werden erwartet.
Dennoch rechnen Analysten in diesem Jahr mit einem sehr mageren Gewinnwachstum von nur einem Prozent. 2018 sollen es dann wieder zehn Prozent sein - mit Zukäufen womöglich mehr. Die Übergangssituation spiegelt sich in der niedrigen Bewertung wider, das KGV für 2018 liegt bei elf. Wagemutige Anleger steigen jetzt ein, im Juli will Biogen mit den Quartalsergebnissen ein Strategieupdate und einen neuen Ausblick bekannt geben.
Biogen
Branche: Biotechnologie
Firmensitz: Boston, Massachusetts (USA)
Börsenwert: 48,4 Mrd. Euro
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Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
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Bildquellen: Biogen Inc, 123RF