Die Gewinner der Marktturbulenzen
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Aktien haben nach dem Ausbruch des Irankriegs stark gelitten, da die Anleger negative Auswirkungen der Kriegsfolgen auf die Geschäftsentwicklung fürchten. Doch es gibt auch Gewinner der Turbulenzen.
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Mit dem Ausbruch des Irankriegs hat die Schwankungsintensität an den Aktienmärkten massiv zugenommen. Der VDAX, das Volatilitätsbarometer der Deutschen Börse, ist in der Spitze auf mehr als 35 Punkte gestiegen – vor Kriegsausbruch hatte er noch bei ca. 18 Punkten gelegen. Auch aktuell ist das Niveau mit knapp 28 (Stand 1.4. um 10:20) immer noch deutlich erhöht.
Geschäfte könnten leiden
Der kräftige Abwärtsschub an den Märkten hat viele Aktien mitgerissen. Die Sorge ist groß, dass der starke Ölpreisanstieg und die Behinderung von Lieferketten, die durch den Krieg ausgelöst wurden, die geschäftliche Dynamik in etlichen Branchen erheblich bremst. Für Deutschland deuten das konjunkturelle Frühindikatoren wie der IFO-Index oder der ZEW-Index mit einem signifikanten Rückgang nach Kriegsbeginn bereits an.
Handelsaktivitäten steigen mit der Volatilität
Doch es gibt auch eine Branche, die als klarer Gewinner von Marktturbulenzen gilt: Die Onlinebroker. In volatilen Zeiten handeln die Anleger deutlich mehr, das sorgt für hohe Einnahmen. Der hiesige Platzhirsch ist flatexDEGIRO. Die Aktie ist in den letzten Monaten per Saldo deutlich zurückgekommen, was auch daran liegt, dass die Prognose für 2026 – ein Umsatzplus um 5 bis 10 Prozent sowie eine Gewinnverbesserung um 5 bis 15 Prozent – nicht gut angekommen ist. Die Marktentwicklung bietet nun aber durchaus die Chance, dass diese Ziele übertroffen werden.
Rückenwind für die Ziele
Spekulativer ist die Aktie der NAGA Group. Im letzten Jahr hat das Unternehmen, das auf das Social Trading fokussiert ist, wegen einer niedrigen Marktvolatilität die ursprünglichen Ziele nicht erreicht und letztlich einen Umsatz von 62,4 Mio. Euro (Vorjahr: 63,2 Mio. Euro) und ein EBITDA von 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio. Euro) erwirtschaftet. Im laufenden Jahr sollen die Erlöse aber auf 68 bis 75 Mio. Euro steigen und eine überproportionale EBITDA-Verbesserung auf 10 bis 15 Mio. Euro ermöglichen. Die hohe Marktvolatilität könnte helfen, diese Ziele zu erreichen.
Chancen noch nicht berücksichtigt
Diese Chance scheint im Kurs von NAGA noch überhaupt nicht berücksichtigt, zuletzt ging es weiter bergab. Und auch die Aktie von flatexDEGIRO notiert nur etwas über den Tiefständen der letzten fünf Monate. Aber der Titel hat zumindest in jüngster Zeit ein kurzfristiges Doppeltief ausgebildet. Das werten wir als erstes Signal, dass der Markt langsam auf die Chance aufmerksam wird. Gute Zahlen der Onlinebroker für das erste Quartal, angefeuert durch die Marktturbulenzen, könnten den Impuls verstärken.
Spannendes gibt es auch von der JDC Group. Nachdem das Unternehmen bereits 2025 mit einem starken Wachstum überzeugen konnte, soll das EBITDA bis 2030 nun sogar verdreifacht werden: zum Artikel
Hoffnung auf einen Turnaround gibt es hingegen bei Pyramid, da das Unternehmen jetzt gute Nachrichten vermelden konnte: zum Artikel
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Erstellung am 01.04.26 um 11:04 Uhr.
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