Deutsche Pfandbriefbank: Diese Zielmarken sind zu beachten
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Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank hat den mittelfristigen Abwärtstrend im Chart gebrochen. Noch sind aber nicht alle Hürden gemeistert.
Werte in diesem Artikel
Der Jahreschart der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) erinnert an den ersten Kaffee am Morgen: eine Tasse mit Henkel. Zugegeben, die Tasse ist wohl aus Blech und hat eine kleine Beule. Doch so ist das nun einmal mit Chartformationen. Sie laden zu Diskussionen ein. Um reine Kaffeesatzleserei oder Gekritzel mit Geometriehintergrund, wie Kritiker die Charttechnik gerne bezeichnen, handelt es sich jedoch sicher nicht. Wobei: Die Kaffeesatzleserei wäre jedoch ein schöner Bogen zum Einleitungssatz.
Neuer Trend…
Doch zurück zur Henkeltasse: Mitte April wiesen wir an dieser Stelle auf ebendiese Formation hin. Auch wenn es nicht zu einer lehrbuchmäßigen Tasse mit Henkel kam, so traf der prognostizierte Anstieg bis in die Region um 3,60 Euro durchaus zu. Mit Blick auf die Entwicklung seit Mitte März, als die Aktie bei knapp 2,80 Euro ein Tief ausbildete, hat sich nun ein aufwärtsgerichteter Trendkanal etabliert.
…und neue Marken
Dieser dürfte sich zunächst bis 3,65/3,70 Euro fortsetzen. Hier befindet sich ein Widerstand aus dem ersten Quartal 2026 und außerdem die obere Begrenzung des Trendkanals. Mit ein bisschen Rückenwind vom Gesamtmarkt könnte dann das nächste Ziel jedoch schon bei 3,90 Euro liegen und auch ein Gap-Closing bis rund 4,20 Euro scheint wieder möglich. Bei rund 4,20 Euro verläuft aktuell die 200-Tage-Linie, die – wird sie von unten angesteuert – Potenzial zum Widerstand besitzt.
Fazit
Nachdem die Aktie im Jahreschart den Abwärtstrend bei knapp 3,50 Euro gebrochen hat, sieht es technisch wieder deutlich besser für die pbb-Aktie aus. Rein technisch hat das Papier noch Luft. Je nachdem, wann und zu welchen Konditionen der Exit des US-Geschäfts abgeschlossen werden kann, steht gegebenenfalls auch noch eine fundamentale Neubewertung des Papiers an.
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Erstellung am 26.5.26 um 12:24 Uhr.
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