Brenntag: Jetzt wird es spannend
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Die Aktie von Brenntag legt gerade eine beachtliche Aufholjagd auf das Parkett. Und schafft damit charttechnische Fakten, die Anleger aufhorchen lassen sollten.
Werte in diesem Artikel
Kurz nach Beginn des Kriegs in Nahost ist die Aktie von Brenntag auf ein neues Jahrestief bei 44 Euro gefallen. Der Branchenverband VCI warnte vor rückläufigen Preisen und Umsätzen in der Chemie. Ein Szenario, das durch die Kriegshandlungen zudem weiter verschärft werden könnte. Denn die Blockade der Straße von Hormus verteuert Rohstoffe, darunter auch wichtige Chemikalien wie Ammoniak, Phosphat, Helium und Schwefel.
Zwei Seiten der Medaille
Alles hat jedoch zwei Seiten: Einerseits führen steigende Rohstoffpreise zu höheren Kosten in der verarbeitenden Industrie, die zusammen mit der konjunkturell bedingt schwächeren Nachfrage dann zu einer geringeren Produktion führen. Geringere Mengen sind für Händler wie Brenntag eher negativ. Andererseits sind deutlich steigende Preise gut für den Handel, da es in der Regel die Margen vergrößert.
Vorherrschende Technik
Letzteres dürfte das Argument sein, welches die Brenntag-Aktie derzeit antreibt: Nach dem Tief bei 44 Euro gelang dem Papier ein beachtliches Comeback. Der Widerstandsbereich bei 51/52 Euro wurde im Handstreich genommen und damit zugleich auch die 200-Tage-Linie nach oben überschritten. Technisch ist nun noch weiter Luft.
Fazit
Der Abwärtstrend der vergangenen zwei bis drei Jahre ist zwar noch nicht geknackt, allerdings wurden bereits wichtige technische Marken auf dem Weg nach oben übersprungen. Der stark abwärts gerichtete Trend könnte aber schon in wenigen Handelstagen in den Blickpunkt rücken. Rein technisch dürfte der Weg noch bis rund 57 Euro frei sein. Hier trifft das Papier dann auf den Abwärtstrend. Hilfe könnte von den gestiegenen Preisen für Chemikalien und einer Analystenempfehlung der Deutschen Bank kommen.
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Erstellung am 24.03.26 um 11:53 Uhr.
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