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LVMH-Aktie und Co.: Warum Anleger auf Luxus setzen sollten

04.01.18 11:58 Uhr

LVMH-Aktie und Co.: Warum Anleger auf Luxus setzen sollten | finanzen.net

Teurer Schmuck, edle Handtaschen und exklusive Uhren sind gefragt wie nie. Mit den richtigen Aktien profitieren Anleger von der wieder erstarkten Nachfrage aus China - und im Internet.

Werte in diesem Artikel

Von Florian Westermann

Eine schimmernde Fassade, Schaufenster mit Schmuckauslage und Türen aus Panzerglas. Wer drin ist, wird mit Prosecco empfangen. Ein Diamantring für 20 000 Euro? Kein Problem. Viele Kunden des Luxusjuweliers Cartier legen solche Summen ohne mit der Wimper zu zucken auf den Tisch. In den letzten Tagen vor Weihnachten lief das Geschäft der Luxusboutiquen noch einmal auf Hochtouren - nicht nur bei Cartier. Für Luxusgüterkonzerne wie Brunello Cucinelli, Kering, LVMH oder Richemont sind wieder goldene Zeiten angebrochen. Das zeigt sich auch an der Börse. Viele Aktien aus dem Bereich stehen hoch in der Gunst der Anleger. Nach einem verhaltenen Vorjahr wuchs der Weltmarkt für persönliche Luxusgüter 2017 laut Bain & Company um sechs Prozent auf 308 Milliarden Dollar - deutlich stärker als erwartet. Das war aber womöglich nur der Auftakt eines neuen Aufschwungs. Bis 2020 wächst der Luxusgütermarkt weiter - im Schnitt um jährlich vier bis fünf Prozent, prognostiziert Bain. Besonders positiv: Nicht Preissteigerungen, sondern die stärkere Nachfrage treibe das Wachstum an.

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Chinas Appetit auf Premium

Vor allem in China steigt die Lust auf Luxus wieder. Der Anteil des Riesenreichs am weltweiten Luxusgütermarkt lag 2016 bei knapp einem Drittel - Tendenz steigend. Im kommenden Jahr wird es in China mehr Millionäre geben als in jedem anderen Land der Welt, prognostiziert McKinsey. Für 2025 erwartet die Unternehmensberatung, dass der Anteil Chinas am globalen Umsatz mit Luxusgütern 44 Prozent erreicht.

Der Markt in dem Riesenreich hatte in den vergangenen Jahren angesichts der Antikorruptionsbemühungen der Regierung einen Dämpfer erlitten. Vor allem die Hersteller teurer Armbanduhren waren in die Bredouille gekommen. Das schlechte Geschäft mit Luxusuhren in China verhagelte etwa dem Schweizer Richemont-Konzern, der Zeitmesser der Marken IWC, Piaget oder Jaeger-LeCoultre in seinem Sortiment hat, das vergangene Geschäftsjahr. Die Talsohle scheint aber überwunden. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs steigerte Richemont seine Erlöse um zwölf Prozent. Und das stärkste Wachstum verzeichnete der Konzern just im Bereich Luxusuhren - unter anderem dank der hohen Nachfrage in China. Auch Nick Hayek, Chef des Schweizer Uhrenkonzerns Swatch, blickt wieder mit Zuversicht in die Zukunft. "Der Aufschwung ist massiv", sagte der Manager in einem Interview.

Selbst für kleine Firmen wie Brunello Cucinelli, einem Hersteller sündhaft teurer Kaschmirprodukte, ist China der Wachstumsmotor schlechthin. Die edlen Schals, Pullover und Jacken, allesamt handgefertigt in dem kleinen Dorf Solomeo in der italienischen Region Umbrien, finden in Fernost reißenden Absatz. In den ersten neun Monaten steigerte Brunello Cucinelli die Erlöse um zehn Prozent. Getrieben wurde das Plus von kräftigen Wachstumsraten in China. Hier verbuchten die Italiener einen Zuwachs von über einem Drittel.

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Für das neue Geschäftsjahr stellt Gründer und Chef Brunello Cucinelli zweistellige Wachstumsraten in Aussicht. Dabei setzt der Designer auch auf das Internet. In der Anfang 2017 gestarteten "Online Boutique" bieten die Italiener ihre Kollektion in Eigenregie wie im Ladengeschäft an.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf BÖRSE ONLINE unter http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/LVMH-Aktie-und-Co-Warum-Anleger-auf-Luxus-setzen-sollten-1011815848/2.

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Bildquellen: TungCheung / Shutterstock.com, Tupungato / Shutterstock.com

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