Bilfinger: Noch ist alles im Lot
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Die Unternehmensprognose von Bilfinger für 2026 hat die Markterwartungen nicht ganz getroffen. Technisch befindet sich das Papier trotz der jüngsten Korrektur unverändert in einem Aufwärtstrend.
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Die Aktie des Industriedienstleisters Bilfinger hat vom Jahreshoch bei 129 Euro mittlerweile mehr als 15 Prozent korrigiert. Nachdem durch die Entwicklungen im Nahen Osten zuletzt Druck vom Gesamtmarkt auf das Papier kam, gelang es der Aktie nun jedoch nicht, von den jüngsten Kursaufschlägen im MDAX zu profitieren.
Trend contra Geopolitik
Ein Grund dürften die jüngst bekannt gegebenen Ziele für das Geschäftsjahr 2026 sein, die zumindest beim Blick auf die sehr breit gefasste Umsatzrange nicht bei allen Marktakteuren mit Freude aufgenommen wurden. Sollte der Krieg in Nahost schnell beendet werden können, dürften sich die unverändert sehr guten Aussichten für Aktien aus dem Infrastruktursektor aber dennoch wieder durchsetzen.
Unterstützung am Vorjahreshoch
Technisch ist ungeachtet der scharfen Korrektur noch alles im Lot. Die Aktie bewegt sich weiterhin innerhalb eines Trendkanals, der seit April 2025 an Dynamik hinzugewonnen hat. Allerdings ist die Aktie der unteren Trendlinie, die bei rund 105/106 Euro verläuft, zuletzt doch ziemlich nahegekommen. Das Hoch aus dem Jahr 2025 bei 109/110 Euro könnte hier aber eine hilfreiche Unterstützung darstellen, von wo aus es wieder nach oben gehen könnte.
Fazit
In einem freundlichen Gesamtmarkt wurde die Prognose von Bilfinger recht verhalten aufgenommen. Ob das Glas hier halbvoll oder doch halbleer ist, werden erst die nächsten Tage zeigen, wobei natürlich die Entwicklungen in Nahost für hohe Volatilität an den Märkten sorgen könnten. Technisch ist das Potenzial vorhanden, den Abstand zum Hoch bei 129 Euro wieder etwas zu verringern. Fundamental muss das Unternehmen mit den nächsten Quartalsberichten belegen, dass es vom positiven Branchenumfeld für Infrastrukturwerte weiterhin profitieren und höhere Kurse rechtfertigen kann.
Charttechnisch spannend ist es derzeit auch bei der JDC Group, wo sich das Chartbild in Richtung einer Entscheidung zuspitzt. Die nächsten Handelstage könnten daher die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben: zum Artikel
Charttechnisch, vor allem aber fundamental, sieht es bei 2G Energy vielversprechend aus. Bis zum Ausbruch des Krieges war die Aktie auf dem Weg zu einem neuen Allzeithoch, was angesichts der exzellenten Auftragssituation und der guten Aussichten nicht überraschend ist. Und die relative Stabilität in dem rauhen Marktumfeld signalisiert, dass der Aufwärtstrend fortgesetzt werden könnte, sobald sich die Lage beruhigt: zum Artikel
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Erstellung am 04.03.26 um 18:09 Uhr.
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