Bilfinger: Dämpfer für das Kurs-Comeback?
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Die Bilfinger-Aktie hat sich wieder gefangen und gewinnt sukzessive verlorenes Terrain zurück. Doch nun tritt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe auf den Plan.
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Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe hat heute Tacheles geredet und fordert für den Infrastrukturbereich zusätzliche Investitionsimpulse aus dem Sondervermögen des Bundes. Denn die umfassende Sanierung von Straßen, Brücken, Schienenwegen und Wasserstraßen gelingt nur, wenn die dafür aufgenommenen Schulden auch wirklich dafür verwendet werden und nicht anderswo versickern, so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands.
Auftragsbestand der Branche über Vorjahr
Laut des Hauptgeschäftsführers sanken die Aufträge im Januar 2026 sogar um rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings liegen dagegen die Auftragsbestände der Bauunternehmen noch knapp 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das hört sich wiederum ganz gut an. Für Bilfinger wiederum hat das Sondervermögen für den Straßenbau nicht oberste Priorität. Als Spezialist für anspruchsvolle Infrastruktur stehen nämlich noch weitere lukrative Projekte auf der Agenda.
Kritische Infrastruktur im Vordergrund
So bieten die Mannheimer Dienstleistungen für kritische Infrastrukturen wie im Bereich der Energieversorgung, bei Öl- und Gas und in der Chemie. Durch den Anschlag auf das Berliner Stromnetz sind besonders diese kritischen Infrastrukturen wieder in den Blickpunkt – und auf die Prioritätenliste der Politik – gerückt. Hier liegt durchaus großes Potenzial.
Fazit
Das Umfeld für Industriedienstleister bzw. Infrastrukturanbieter ist grundsätzlich gut. Das Potenzial liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange der Bund noch warten will, bis die Gelder endlich zielgerichtet dahin fließen, wo sie laut Beschluss eigentlich hingehören. Durch die breite Aufstellung könnte Bilfinger auch ohne die Bundesinvestitionen für die Straße leben. Die Fantasie für die Bewertung wäre dann aber deutlich begrenzt. Technisch sieht es indes wieder gut aus: Die Aktie hat die 200-Tage-Linie nach oben durchbrochen und könnte sogar den zuletzt verlassenen Aufwärtstrend wieder aufnehmen.
Eine interessente Kombination aus Bewertung, Wachstumsperspektiven und Charttechnik gibt es bei DEWB. Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft notiert nämlich deutlich unter Buchwert, während sich die wichtigsten Beteiligungen positiv entwickeln. Zugleich zeichnet sich charttechnisch eine spannende Formation mit Potenzial für eine sehr starke Kursbewegung ab: zum Artikel
Aussicht auf hohe Dividendenrenditen und die durch den Irankrieg noch einmal verdeutlichte strategische Bedeutung von Erneuerbaren Energien dürften hingegen die Gründe sein, warum die clearvise-Aktie die jüngste Abwärtsbewegung der Märkte nicht mehr mitgemacht hat. Gibt es Potenzial für mehr, wenn sich die Märkte beruhigen?: zum Artikel
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Erstellung am 25.03.26 um 14:25 Uhr.
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