Airline-Aktien Air France-KLM, IAG und Lufthansa im Blick: Portugal erwartet TAP-Gebote trotz Iran-Krieg

Portugal rechnet vor Ostern mit Angeboten für TAP. Lufthansa, Air France-KLM und IAG zeigen Interesse.
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Portugals Regierung erwartet von Lufthansa und anderen großen Airlines in dieser Woche Kaufangebote für einen Anteil an der Staatsfluglinie TAP. Er denke, dass Lufthansa, die AIR France-KLM und die British-Airways-Mutter International Consolidated Airlines die Chancen eines Einstiegs bei TAP aus einer mittel- und langfristigen Perspektive betrachteten, sagte Portugals Finanzminister Joaquim Miranda Sarmento dem Sender Bloomberg TV am Montag. Er denke daher nicht, dass die vom Iran-Krieg ausgelöste Krise einen großen Einfluss auf das Interesse der Käufer und die Konditionen haben werde.
Portugal will 49,9 Prozent der TAP-Anteile verkaufen; davon sollen 5 Prozent an die Beschäftigten gehen. Für den großen Minderheitsanteil haben die deutsche Lufthansa, die französisch-niederländische Air France-KLM und die britisch-spanische IAG Interesse bekundet. Sie sollen bis 2. April unverbindliche Gebote abgeben. TAP sei die wahrscheinlich letzte mittelgroße Airline in Europa, die zum Verkauf stehe, sagte Sarmento.
Ob IAG bei TAP tatsächlich zuschlagen will, scheint allerdings fraglich. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte kürzlich mit der Sache vertraute Personen mit der Aussage zitiert, dass ein Minderheitsanteil an TAP nicht in die Strategie des Konzerns passe. Möglicherweise werde IAG ein unverbindliches Kaufangebot abgeben, danach aber aus dem Verkaufsverfahren ausscheiden. Zu IAG gehören neben British Airways die spanischen Fluggesellschaften Iberia und Vueling, die irische Aer Lingus und die Eigengründung Level.
Im Montagshandel zeigen sich die Airline-Aktien mit Abschlägen: Via XETRA geht es für die Lufthansa-Papiere zeitweise um 0,41 Prozent abwärts aufs 7,32 Euro, während Air France-KLM-Anteilscheine im Pariser Handel um 1,21 Prozent auf 8,64 Euro nachgeben. In Madrid verlieren auch die Aktien der IAG stellenweise um 0,99 Prozent auf 4,11 Euro.
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