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Warren Buffett: Ratschläge des Topinvestors für normale Investoren

06.10.17 14:26 Uhr

Warren Buffett: Ratschläge des Topinvestors für normale Investoren | finanzen.net

Wenn er Ratschläge gibt, hört die ganze Welt aufmerksam hin. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Talent weiß Warren Buffett, wie man an der Börse am meisten profitiert. Das empfiehlt der 87-Jährige normalen Investoren.

Werte in diesem Artikel

Warren Buffett ist nach Bill Gates der reichste Mann der Welt. Seinen Reichtum verdankt er insbesondere cleveren Investitionsentscheidungen, mit denen er sein Unternehmen zu einem der erfolgreichsten der Welt gemacht hat. Mit 280.270 US-Dollar ist die Berkshire Hathaway-Aktie so teuer wie keine andere. Als Investoren-Legende weiß er also, wie man die größten Gewinne an der Börse erzielt.

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Und gerade er empfiehlt Durchschnittsinvestoren überraschenderweise keine Aktien als Investition. Er meint, dass die Mehrheit der Amerikaner nicht über die nötige Zeit und das Wissen verfügten, um einzelne Aktien und Unternehmen entsprechend recherchieren und bewerten zu können. Also blieben ihnen zwei Optionen übrig: Investitionen in Indexfonds oder in Investmentfonds und Hedgefonds.

Beträchtliche Verluste bei "exorbitanten Kosten"

Damit kommt er zu seinem Hauptproblem: Buffett glaubt, dass der größte Fehler eines unerfahrenen Investors darin bestehe, sein Geld in aktiv verwaltete Investmentfonds oder schlimmer noch in Hedgefonds zu investieren. Über Jahrzehnte hinweg würden Menschen an den Irrtum glauben, dass reiche Anleger Gebrauch von Hedgefonds machen, um große Renditen zu erzielen. Doch entspreche dies nicht der Realität. Durch die hohen Gebühren, die für solche Anlageprodukte zu leisten sind und die er als "exorbitante Kosten" bezeichnet, könnten Investoren im schlimmsten Fall Verluste einfahren. Außerdem werden Hedgefonds von Managern verwaltet, die ebenfalls einen Anspruch auf die Gewinne haben.

So schlägt man den Aktienmarkt

Also empfiehlt er Newcomern an der Börse, in kostengünstige Indexfonds zu investieren. Diese "Do-Nothing Investors", die "nichtstuenden Investoren" also, wie er sie beschreibt, wären im Vorteil, da sie bei niedrigen Kosten die Rendite des gesamten Marktes einfahren. Zudem würden sie allein und nicht die Hedgefonds-Manager von den Gewinnen profitieren. Hinsichtlich des amerikanischen Aktienmarktes müssten sich Anleger keine Sorgen machen. In einem Brief an seine Aktionäre schreibt er 2016 diesbezüglich: "Die amerikanischen Unternehmen - und somit auch das Aktienpaket - werden mit größter Sicherheit in den kommenden Jahren deutlich mehr wert sein".

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Fazit

Es sollte erwähnt werden, dass Buffett hier vom Durchschnittsamerikaner spricht. Sollte ein Anleger das entsprechende Gespür für den Aktienhandel haben, ist es natürlich nicht falsch, auch in Aktien zu investieren. Nicht zuletzt sollten Investoren keine allzu illusorischen Vorstellungen vom Aktienhandel haben. Es gibt kaum einen Investor, der konstant große Gewinne einfährt. Hin und wieder wird es Zeiten geben, in denen es mal nicht läuft. Selbst Buffett bekommt das regelmäßig spüren: Im Durchschnitt schafft es Berkshire alle drei Jahre nicht, den S&P 500-Index zu schlagen.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Adam Jeffery/CNB/CNBCU/Photo Bank via Getty Images

Nachrichten zu Berkshire Hathaway Inc. A

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27.10.2010Berkshire Hathawa a equal-weightBarclays Capital
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08.07.2010Berkshire Hathaway "sell"Stifel, Nicolaus & Co., Inc.
11.04.2006Update Burlington Northern Santa Fe Corp.: UnderweLehman Brothers

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