Mitarbeiterwohnen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung: Ein zukunftsweisendes Projekt in Heidelberg
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In Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Wettbewerbsdruck um qualifizierte Mitarbeitende, sind innovative Lösungen gefragt, die Unternehmen und Institutionen unterstützen, die besten Talente zu gewinnen und langfristig zu binden.
Ein zukunftsorientiertes Beispiel für solch eine Lösung wird derzeit in Heidelberg umgesetzt. Dort entstehen in unmittelbarer Nähe zum Neuenheimer Feld 99 Wohnungen, die speziell für Beschäftigte des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) gedacht sind. Dieses Projekt ist nicht nur ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung des Wohnungsmangels, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Fachkräftesicherung in der Region.
Das Konzept hinter dem Bauvorhaben ist ebenso einfach wie überzeugend: Durch den Bau von Wohnungen, die direkt für die Mitarbeitenden des UKHD bestimmt sind, soll der Konkurrenzdruck auf dem Wohnungsmarkt gemildert und den Beschäftigten eine erschwingliche, gut gelegene Wohnmöglichkeit geboten werden.
Nachhaltigkeit und Innovation als Grundlage des Projekts
Das Bauvorhaben ist jedoch mehr als nur eine Reaktion auf den akuten Bedarf an Wohnraum. Wir setzen auf moderne, nachhaltige Baumethoden, um den aktuellen ökologischen Herausforderungen gerecht zu werden. Im Zentrum des Projekts steht der Einsatz von Holzhybridkonstruktionen, die eine umweltfreundliche Alternative zu traditionellen Bauweisen darstellen. Holz als Baustoff hat eine lange Tradition und erlebt derzeit ein Comeback - und das aus gutem Grund. Als nachwachsender Rohstoff, der lokal verfügbar ist und CO2 speichert, bietet Holz nicht nur eine hervorragende Ökobilanz, sondern auch zahlreiche bauliche Vorteile. Es ist witterungsbeständig, thermisch effizient und lässt sich schnell und präzise bearbeiten. Besonders vorteilhaft für den Bauablauf ist die Vorfertigung der einzelnen Bauelemente in Werkhallen, was zu einer schnelleren und fehlerfreien Montage auf der Baustelle führt.
Effiziente Bauweise - Lean Construction als Erfolgsfaktor
Damit die neuen Mieterinnen und Mieter bereits im Sommer 2025 einziehen können, setzt unser Projektteam auf effizientes Bauprojektmanagement. Hier wird die Methode des Lean Construction Managements angewendet. Diese aus der Automobilindustrie entlehnte Technik sorgt für eine präzise und durchgetaktete Bauplanung, bei der jeder einzelne Arbeitsschritt genauestens aufeinander abgestimmt ist. Die Anwendung dieser Methode auf Bauprojekte sorgt dafür, dass Zeitpläne eingehalten und die Qualität der Bauarbeiten garantiert werden. Dabei wird jedes Detail des Bauprozesses minutengenau geplant - von den erforderlichen Materialien über die benötigten Maschinen bis hin zu den Arbeitseinsätzen der verschiedenen Gewerke.
Mitarbeiterwohnen als Standortvorteil
Das Heidelberger Projekt stellt einmal mehr unter Beweis, dass Mitarbeiterwohnen nicht nur eine praktische Lösung für Unternehmen ist, sondern auch einen erheblichen Standortvorteil bietet. In Zeiten, in denen Unternehmen ständig um die besten Fachkräfte wetteifern, kann ein gutes Wohnangebot den Ausschlag geben, ob sich potenzielle Mitarbeitende für oder gegen einen Arbeitgeber entscheidet. Besonders in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck um Fachkräfte, wie es in Heidelberg der Fall ist, ist es von unschätzbarem Wert, den Mitarbeitenden eine attraktive und bezahlbare Wohnmöglichkeit zu bieten.
Doch der Bau von Mitarbeiterwohnungen ist keine einfache Aufgabe. In vielen Städten und Gemeinden gibt es bürokratische Hürden, die den Bau solcher Wohnungen erschweren. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen und Unternehmen gemeinsam Lösungen finden. In München etwa haben Unternehmen, die Werkswohnungen bauen, die Möglichkeit, eine bevorzugte Genehmigung für Gewerbeflächen zu erhalten. Solche Maßnahmen könnten auch in Heidelberg und anderen Städten helfen, den Bau von Mitarbeiterwohnungen zu fördern. Unternehmen müssten verstärkt von Förderprogrammen und steuerlichen Begünstigungen Gebrauch machen, um die Kosten für den Bau von Mitarbeiterwohnungen zu senken.
Langfristiger Nutzen für alle Beteiligten
Die Vorteile des Mitarbeiterwohnens sind dabei nicht nur für Unternehmen und ihre Angestellten offensichtlich. Auch die öffentliche Hand profitiert von solchen Projekten. Mitarbeiterwohnungen stärken die lokalen Wirtschaftskreisläufe, da sie nicht nur zur Sicherung des Arbeitsmarktes beitragen, sondern auch den Wohnungsmarkt entlasten. Modernes Mitarbeiterwohnen verkörpert keineswegs das triste Bild von alten Werkswohnungen. Heute werden diese Wohnungen mit modernen Grundrissen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten ausgestattet - sie bieten eine attraktive Option für Menschen, die nah an ihrem Arbeitsplatz wohnen möchten, ohne auf moderne Wohnqualität verzichten zu müssen.
Zum Autor: Andreas Kieb, Experte Wohnungsbau bei Drees & Sommer
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Andreas Kieb ist seit Juli 2018 bei Drees & Sommer tätig und ist erster Ansprechpartner für nationale und internationale Bauherren im privaten und kommunalen Wohnungsbau. Er hat Erfahrungen und interessiert sich für Smart Living, Bestandstransformation zu Wohnen, Wohnhochhäuser und Wohnen als Gesellschaftsthema.
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Nachhaltige, innovative und wirtschaftliche Lösungen für Immobilien, Industrie, Energie und Infrastruktur zu beraten, umzusetzen – oder den Kunden sogar beides aus einer Hand zu bieten – das zeichnet das partnergeführte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE aus. Im Jahr 1970 gegründet und seitdem als Nachhaltigkeitspionier und Digitalisierungstreiber der Real Estate Branche bekannt, beschäftigt das Unternehmen mehr als 5.100 Mitarbeitende an 59 Standorten. Interdisziplinär zusammengesetzte Teams arbeiten in mehr als 5.000 Projekten weltweit daran, eine lebenswerte Zukunft zu schaffen und scheinbare Gegensätze zu vereinen: Tradition und Zukunft, Analog und Digital, Effizienz und Wohlbefinden. Als Unternehmer im Unternehmen steht dafür eine persönlich verantwortliche Partnerschaft ein.
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Bildquellen: Drees & Sommer