Yen unter Druck

Darum fällt der Euro zum US-Dollar leicht

04.01.22 13:02 Uhr

Darum fällt der Euro zum US-Dollar leicht | finanzen.net

Der Euro hat am Dienstag nach zwischenzeitlichen Gewinnen etwas nachgegeben.

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Devisen

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0,8756 GBP 0,0004 GBP 0,04%

9,2321 HKD 0,0020 HKD 0,02%

184,0500 JPY -0,1200 JPY -0,07%

1,1800 USD 0,0001 USD 0,01%

1,1420 EUR -0,0006 EUR -0,05%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,05%

0,8474 EUR -0,0002 EUR -0,02%

Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1281 US-Dollar gehandelt. Am Vormittag hatte sie noch über 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Vortag auf 1,1355 Dollar festgesetzt.

Insgesamt hielten sich die Kursausschläge in Grenzen. Am Vortag war der Euro um fast einen Cent abgerutscht. Zu Beginn des neuen Jahres ist das Handelsvolumen am Devisenmarkt noch vergleichsweise gering, und es kann zu stärkeren Kursbewegungen kommen.

In Frankreich hat die Inflationsrate Ende des vergangenen Jahres stagniert. Die nach europäischer Methode erfassten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen im Dezember im Jahresvergleich um 3,4 Prozent. Die Inflationsrate verharrte auf dem Stand vom November, während Analysten im Schnitt einen leichten Anstieg auf 3,5 Prozent erwartet hatten. Die Zahlen für den gesamten Währungsraum werden am Freitag veröffentlicht.

Deutlich unter Druck stand der japanische Yen. Im Handel mit dem Dollar erreichte die Währung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt am Morgen den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Am Markt wurde auf einen wachsenden Konjunkturoptimismus der Anleger verwiesen.

Mittlerweile beginnt sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Folgen der Omikron-Variante des Coronavirus doch nicht so gravierend sein könnten, wie zunächst befürchtet. Die stärkere Risikofreude der Investoren belastet den japanischen Yen, der von vielen Investoren als vergleichsweise sichere Anlage geschätzt wird.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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