Kurzfristige Unsicherheit

Kryptomarkt: Kein Grund zu Panik

05.03.22 08:01 Uhr

Kryptomarkt: Kein Grund zu Panik | finanzen.net

Makro-Faktoren drücken erneut auf die Kurse von Bitcoin und Co, doch es gibt auch Anlass zur Zuversicht.

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von Nikolas Kessler, Euro am Sonntag

Der Bitcoin hat sich im Februar zeitweise um bis zu 37 Prozent von seinem Ende Januar erreichten Jahrestief abgesetzt. In den vergangenen Tagen ist er allerdings erneut unter Druck geraten und zu Wochenbeginn kurzzeitig wieder unter die 37.000-Dollar-Marke gefallen. Das hat Sorgen vor einer Fortsetzung der Korrektur bis hin zu einem neuen Bärenmarkt wie zu Beginn des Vorjahrs oder über weite Strecken des Jahres 2018 geweckt.

Diesmal gibt es jedoch einen großen Unterschied. "Die anhaltende Kursschwäche über die letzten Monate und Wochen ist diesmal makroökonomisch getrieben - durch die restriktivere Geldpolitik der Fed und geopolitische Unsicherheiten durch die Ukraine-Krise -, und so sind auch andere Assetklassen wie Aktien betroffen. Die Rückgänge im ersten Halbjahr 2021 und nach dem ICO-Boom 2017/2018 hatten hingegen Gründe, die im Kryptomarkt selbst lagen", erklärt Susanne Fromm, CEO der Hamburger Krypto-Beteiligungsgesellschaft coinIX.

Von dort kämen aktuell aber eher positive Signale. "Die Adaption schreitet voran, die Zahl der Wallet-Adressen und die Bitcoin-Hash-Rate wachsen weiter, und auch das Interesse an NFTs und DeFi-Anwendungen ist ungebrochen. Existenzberechtigung und Wachstumspotenzial der Blockchain-Technologie stellt heute kaum jemand mehr infrage. Auch das sah vor ein paar Jahren noch anders aus", so die Branchenexpertin. Somit dürften Kriegs- und Zinsängste zwar kurz- und mittelfristig für Unsicherheit und hohe Volatilität sorgen, die starken langfristigen Aussichten aber kaum trüben.



INVESTOR-INFO

Hive Blockchain

Das Geschäft brummt

Die kanadische Kryptomining-Firma Hive Blockchain hat ihren Umsatz in den drei Monaten bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 397 Prozent auf 68,2 Millionen Dollar gesteigert. Der Nettogewinn kletterte um 273 Prozent auf 64,2 Millionen Dollar. Zu verdanken ist dieses Kunststück der zwischenzeitlichen Wertsteigerung der 1.813 Bitcoins und 23.290 Ether, die das Unternehmen zum Stichtag in der Bilanz stehen hatte. Da Hive den Großteil der selbst geschürften Coins behält, dürfte diese Zahl inzwischen weiter gestiegen sein. Die Aktie korreliert deshalb aber auch sehr stark mit dem volatilen Kryptomarkt.

Crypto Leaders ETN

Sechs auf einen Streich

Mit dem Crypto Leaders ETN des Emittenten Vaneck können Anleger mit nur einem Finanzprodukt an der Kursentwicklung von sechs der größten und liquidesten Digitalwährungen partizipieren - ohne sich eigens bei einer Kryptobörse anmelden zu müssen. Die Exchange Traded Notes sind voll besichert und bilden die Entwicklung eines Index ab, in dem neben den großen und gängigen Digitalwährungen Bitcoin und Ethereum auch Exoten wie Cardano, Solana, Polkadot und Litecoin vertreten sind. Da es sich bei ETNs formal um börsengehandelte Inhaberschuldverschreibungen handelt, tragen Anleger neben dem Kurs- auch ein Emittentenrisiko.










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Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Finanzen Verlag

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