Warum der Euro vor dem Wochenende um 1,18 US-Dollar pendelt
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Der Eurokurs hat sich am Freitag nach einem richtungslosen Handel bei der Marke von 1,18 US-Dollar gehalten.
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Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1790 Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1795 (Donnerstag: 1,1771) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8478 (0,8495) Euro.
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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Starke Impulse blieben im Handel zwischen Euro und Dollar aus. Die wenigen Konjunkturdaten konnten ebenso wenig bewegen wie Bemerkungen einiger Notenbanker. Marktbewegend war vielmehr die Börsenstimmung, die sich im Tagesverlauf eintrübte. Dies sorgte für eine verstärkte Nachfrage nach dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken, die als "sichere Anlagehäfen" gelten. Belastet wurden dagegen Währungen, die bei schlechter Börsenstimmung meist unter Druck stehen, etwa der australische Dollar.
Zu den Tagesgewinnern am Devisenmarkt zählte die indische Rupie. Die Ratingagentur Moody's hatte die Kreditbewertung des großen Schwellenlandes erstmals seit vielen Jahren angehoben. Die Rupie legte daraufhin deutlich zu, konnte die Gewinne aber nicht ganz halten. Kursverluste verzeichnete dagegen die türkische Lira, nachdem sich Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erstmals seit längerem wieder kritisch zur Geldpolitik der türkischen Notenbank geäußert hatte. Die Zentralbank sei mit ihrem Kampf gegen die hohe Inflation "auf dem falschen Weg", sagte Erdogan, der schon lange als Gegner hoher Zinsen gilt.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89385 (0,89183) britische Pfund, 132,82 (133,12) japanische Yen und 1,1696 (1,1686) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1284,35 (1280,00) Dollar gefixt./bgf/jsl/he
FRANKFURT (dpa-AFX)
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