Standard Chartered-Aktie sackt ab: Standard Chartered fehlt weiter Geld für Dividende

Die britische Großbank Standard Chartered fühlt sich trotz operativer Fortschritte weiter nicht stark genug für eine Dividende.
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Es gebe nach wie vor keine Zwischendividende, teilte die Bank mit. Ende des Jahres werde überprüft, ob wieder genügend Geld im Haus sei, um die Aktionäre direkt am Gewinn zu beteiligen. Standard Chartered hatte im August 2015 zum vorerst letzten Mal ein Dividende ausgeschüttet, die Ausschüttungen danach aber wegen vieler Probleme und knappem Kapital gestoppt.
Die Aktie sackte bis zum Mittag um rund 5 Prozent ab. Daran konnten auch höhere Erträge aus dem fortgeführten Geschäft im ersten Halbjahr nichts ändern. An der Börse hatten sich einige Anleger Hoffnungen gemacht, dass die Bank wegen der zuletzt besseren Geschäfte wieder in der Lage ist, die Aktionäre direkt am Gewinn zu beteiligen. Stattdessen blickt Bankchef Bill Winters weiter mit Skepsis in die Zukunft.
Trotz des Kursrückgangs gehörte das Papier in den vergangenen eineinhalb Jahren zu den Favoriten unter den Bankaktien. Seit Anfang 2016 hat sich der Kurs auf jetzt wieder 800 Pence verdoppelt - von einstigen Höchstständen von mehr als 1600 Pence ist das Papier allerdings noch weit entfernt. Standard Chartered kam wegen der starken Ausrichtung auf das Geschäft in Afrika und Asien relativ unbeschadet durch die Finanzkrise, musste dann aber der starken Expansion unter Winters Vorgänger Peter Sands Tribut zollen.
2015 hatte die Bank unter anderem wegen der hohen Kredite an Rohstoffunternehmen erstmals seit 1989 einen Verlust verbucht. Seitdem hat Winters das Kapital erhöht, die Dividende gestrichen, den Abbau von 15 000 Arbeitsplätzen eingeleitet und sich von vielen risikoreichen Finanzanlagen getrennt./zb/das/fbr
LONDON (dpa-AFX)
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