American Express übertrifft niedrige Erwartungen - AmEx-Aktie schwächer

Der Kreditkartenkonzern American Express hat im zweiten Quartal zwar einen kräftigen Gewinnrückgang verzeichnet, dabei aber die Erwartungen der Analysten übertroffen.
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Belastet wurde das American Express-Ergebnis von Rückstellungen für Kreditausfälle von 1,6 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern lediglich 861 Millionen Dollar an Rückstellungen gebildet. Der Anstieg spiegele insbesondere die schlechteren welteweiten makroökonomischen Aussichten wider, so der Konzern. Das Quartalsergebnis sei erheblich von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beeinträchtigt worden.
Der Nettogewinn brach auf 257 Millionen Dollar bzw. 0,29 Dollar je Aktie ein gegenüber 1,76 Milliarden bzw. je Aktie 2,07 Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatte laut Factset jedoch mit einem Verlust von 0,08 Dollar je Titel gerechnet. Die Einnahmen fielen um 29 Prozent auf rund 7,7 Milliarden Dollar, was deutlich unter den vom Markt erwarteten 8,1 Milliarden Dollar lag.
"Die Ausgabenvlumina haben im April ihren niedrigsten Stand in diesem Quartal erreicht", so CEO Stephen Squeri. Im Mai und Juni habe sich aber allmählich eine Verbesserung gezeigt, wobei kleine Unternehmen am widerstandsfähigsten gewesen seien.
Die Aktie von American Express gibt im NYSE-Handel schlussendlich 1,39 Prozent auf 95,33 US-Dollar nach.
NEW YORK (Dow Jones)
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