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SpaceX-Aktie im Fokus: Ukraine wirft Musk Einschränkungen bei Starlink vor


SpaceX-Aktie im Fokus: Ukraine wirft Musk Einschränkungen bei Starlink vor

Die Ukraine wirft SpaceX vor, wichtige Satellitendienste für das Militär ohne Vorwarnung eingeschränkt zu haben.

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Das Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat dem Betreiber des amerikanischen Satelliteninternetsystems Starlink vorgeworfen, die für die Armee wichtigen Dienste zu drosseln. "Aktuell betreffen die Einschränkungen das "Militärpaket" der Dienste von StarShield; sie wurden auf eine Geschwindigkeit von 100 Meilen (160 Kilometer) pro Stunde begrenzt", teilte Präsidentenberater Serhij Beskrestnow auf sozialen Netzwerken mit.

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Die Betreiberfirma SpaceX habe das ukrainische Militär nicht über die Drosselung informiert. "Das hat zum Scheitern von einigen Missionen geführt", schrieb Beskrestnow. Er führte das Limit auf die "aktuelle politische Situation" zurück. Zuvor hatte bereits der Ex-Berater im Verteidigungsministerium, Serhij Sternenko, auf die Einschränkungen hingewiesen. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht dafür.

Das ukrainische Militär nutzt das Satelliteninternet unter anderem, um Drohnen bei ihrem Zielanflug fernzusteuern. Diese fliegen in der Regel schneller als 160 Kilometer pro Stunde. Bei gedrosselter Geschwindigkeit der Satellitenverbindung könnte die Verbindung zur Drohne ausfallen.

Selenskyj hatte zuletzt darauf gedrungen, den Einsatz von Starlink-Verbindungen für die ukrainische Armee über russischem Territorium freizugeben. Bisher sind die Internetdienste von Starlink nur über ukrainischem Gebiet freigeschaltet.

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Polens Außenminister an Musk: "Spielst du mal wieder Politik?"

Auch im Nachbarland Polen verfolgt die Regierung die Entwicklung mit Sorge und Verärgerung. "Hey, Elon Musk, großer Mann, spielst du mal wieder Politik mit deinen Produkten?" schrieb Außenminister Radoslaw Sikorski auf X. "Als deine europäischen Kunden haben wir dich im Blick."

Bereits im März 2025 war Sikorski mit dem Tech-Milliardär in einen Streit geraten, nachdem Musk behauptet hatte, dass die Ukraine ohne Starlink im Krieg gegen Russland bereits verloren hätte. Als Sikorski entgegnete, Polen zahle umgerechnet rund 44 Millionen Euro jährlich für die Starlink-Kapazitäten der Ukraine, beschimpfte Musk ihn als "kleinen Mann".

Stockende Verhandlungen zwischen den USA und Russland

Hintergrund für die Drosselung könnten seit langem stockende US-Vermittlungen zwischen der Ukraine und Russland sein. Medienberichten zufolge hatte Washington zuletzt auch angedroht, die Weitergabe von militärischen Aufklärungsdaten zu stoppen, falls Kiew nicht kompromissbereiter werde. Selenskyj hat den USA am Dienstag mehrfach vorgeworfen, Kiew nicht rechtzeitig vor russischen ballistischen Raketenangriffen zu warnen. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Hilfe seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion.

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Nach Anschlag in Polen - Brand an Starlink-Antennen auch in Bulgarien

Nach einem Anschlag auf eine Starlink-Bodenstation in Polen ist es auch in Bulgarien zu einem Brand in einer Anlage des Satelliteninternetdienstes gekommen. Bulgariens Regierungschef Rumen Radew bestätigte in der Fragestunde des Parlaments in Sofia den Vorfall in der Nähe der Hauptstadt. Das Satellitennetz ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung im Krieg gegen Russland.

Die Bewachung der Anlage werde nun verstärkt, sagte die bulgarische Außenministerin Welislawa Petrowa-Tschamowa der dpa in Berlin. Die Ministerin hielt sich zu einem Besuch in Deutschland auf.

Der Brand war zuvor vom prowestlichen Oppositionsbündnis Demokratisches Bulgarien (DB) öffentlich gemacht worden. Wegen laufender Ermittlungen wollte Radew keine näheren Angaben zu dem Vorfall machen.

In einer geheim gehaltenen Anlage von Starlink in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt Sofia sollen dem Oppositionsbündnis zufolge elf von 17 Antennen am 9. Oktober vorsätzlich in Brand gesetzt worden sein. Diese Antennen dienten zur Hauptverbindung zu SpaceX und würden im Ukraine-Krieg genutzt, so DB. Prowestliche Oppositionsparteien vermuten eine Verbindung zu Russland.

Inoffiziell: Mutmaßliche Täter mit deutschen Pässen festgenommen

Zwei Jugendliche mit deutschen Pässen seien am 12. Oktober in Bulgarien wegen des Terrorangriffs auf Starlink-Antennen festgenommen worden, berichteten bulgarische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Ermittlung. Die mutmaßlichen Täter im Alter von 21 und 20 Jahren hätten Migrationshintergrund, so der Bericht des Portals Faktor.bg. Die beiden waren dem Bericht zufolge legal durch den Grenzpunkt bei Kulata von Griechenland nach Bulgarien eingereist.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass die mutmaßlichen Täter Teil einer größeren subversiven Gruppe seien, die mit den in Deutschland festgenommenen Verdächtigten für den Anschlag auf eine Starlink-Bodenstation in Polen verbunden sei, schrieb Faktor.bg.

Sabotage nicht ausgeschlossen

Die bulgarische Außenministerin Petrowa-Tschamowa betonte, dass die Starlink-Anlage nahe Sofia eine private Einrichtung sei. Das bulgarische Innenministerium habe zusätzliche Maßnahmen zur Bewachung ähnlicher Standorte ergriffen, obwohl ihre Eigentümer in der Verantwortung stünden, kündigte der bulgarische Innenminister Iwan Demerdschiew zuvor in der Fragestunde des Parlaments in Sofia an.

Der Chef der bulgarischen Agentur für nationale Sicherheit DANS, Plamen Tontschew, geht bei dem Brand in der Starlink-Anlage bei Sofia von Sabotage aus. "Derartige Sabotage-Akte sind auch in Zukunft nicht ausgeschlossen", warnte er im bulgarischen Parlament.

Am 23. September war in einem Terminal von Starlink südlich von Warschau ebenfalls ein Brand ausgebrochen. Am Dienstag wurden in Nürtingen bei Stuttgart zwei mutmaßliche Saboteure festgenommen, die den Anschlag verübt haben sollen. Die Regierung in Warschau vermutet russische Geheimdienste hinter der Tat.

Die an der NASDAQ gelistete SpaceX-Aktie verliert zeitweise 2,78 Prozent auf 152,18 US-Dollar.

KIEW/WARSCHAU/BERLIN/SOFIA (dpa-AFX)

Bildquellen: rafapress / Shutterstock.com

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09.10.26 SpaceX Outperform RBC Capital Markets
09.10.26 SpaceX Outperform Bernstein Research
30.09.26 SpaceX Buy UBS AG
30.09.26 SpaceX Outperform Bernstein Research
29.09.26 SpaceX Buy Deutsche Bank AG

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