ROUNDUP: Audi, Daimler und VW trotzen schwachem US-Markt - Einbruch bei BMW


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        DETROIT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer haben sich im Juni dem Abwärtstrend auf dem amerikanischen Markt weitgehend widersetzt. Während Daimler und Volkswagen  ihre US-Verkaufszahlen gegen den Trend stabil hielten, legte die VW-Tochter Audi  sogar deutlich zu. BMW und Porsche  folgten dagegen dem Trend des Marktes nach unten. Auch die amerikanischen Konkurrenten General Motors (GM)  , Ford   und Chrysler verzeichneten erneut deutliche Absatzeinbrüche, wie am Dienstagabend bekannt wurde. Beim japanischen Konkurrenten Toyota , inzwischen die Nummer zwei in den Vereinigten Staaten, gingen die Verkaufszahlen ebenfalls deutlich zurück.

    Bei Markführer GM brach der Absatz auf dem Heimatmarkt um 18,5 Prozent auf 266.000 Fahrzeuge ein. Damit litt GM aber deutlich weniger als die Hauptkonkurrenten Ford und Toyota und konnte den Abstand zum Verfolger aus Japan wieder vergrößern. Toyota verkaufte mit rund 193.000 Fahrzeugen 21 Prozent weniger in den USA als ein Jahr zuvor, Ford mit 167.000 Neuwagen sogar 28 Prozent weniger. Den stärksten Einbruch verzeichnet Chrysler mit einem Minus von 36 Prozent auf nur noch 117.500 Auslieferungen.

DAIMLER UND VW STAGNIEREN - AUDI LEGT ZU

    Die einstige Chrysler-Mutter Daimler konnte in den USA wegen des dort neuen Zweisitzers Smart dagegen deutlich zulegen. Auch die Daimler-Stammmarke Mercedes-Benz gab nur leicht um 0,1 Prozent nach. Zu 19.576 verkauften Autos der Marke kamen im Juni 2.545 Smart hinzu. Insgesamt legte der Absatz dadurch trotz stagnierender Mercedes-Verkäufe um 12,9 Prozent auf 22.121 Fahrzeuge zu. Daimler verkauft den Smart in den USA seit Mitte Januar. Bis Ende Mai wurden hier von dem Zweisitzer insgesamt 11.399 Fahrzeuge ausgeliefert.

    Volkswagen konnte seine Verkäufe leicht erhöhen und legte um 0,3 Prozent zu, bei Audi zogen die Verkäufe um 5,3 Prozent an. Die Marke VW verkaufte im Mai wie im Vorjahr rund 23.000 Autos in den USA. Während die beiden wichtigsten Modelle Jetta und Passat nachgaben, legten die Wolfsburger bei Geländewagen und Cabrios zu. Audi erhöhte den US-Absatz auf 8.200 Fahrzeuge, allein beim meistverkauften Modell A4 zogen trotz des bevorstehenden Modellwechsels die Verkäufe sogar um mehr als ein Drittel auf 5.000 Fahrzeuge an. In den USA verkauft Audi noch die alte Version des A4. Der in Europa bereits eingeführte Nachfolger kommt dort erst im September auf den Markt.

RÜCKGÄNGE BEI BMW UND PORSCHE

    Bei BMW ging der Aufwärtstrend der Vormonate zu Ende: Mit 26.155 Pkw der Marken BMW und Mini wurden in den USA 11 Prozent weniger ausgeliefert als ein Jahr zuvor. Die Marke BMW selbst verkaufte mit 20.944 Autos sogar um 17 Prozent schlechter als vor einem Jahr. Der Kleinwagen Mini legte dagegen um ein Viertel auf 5.211 Auslieferungen zu. In den beiden Vormonaten hatte BMW das Geschäft in den USA ausbauen können.

    Bei Porsche setzte sich der Abwärtstrend auf dem wichtigsten Einzelmarkt der Stuttgarter unvermindert fort. Der Absatz brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19 Prozent auf 2.650 Sport- und Geländewagen ein. Porsche begründete dies vor allem mit dem Modellwechsel beim 911er. Einschließlich Kanada lag der Absatz bei 3.810 Fahrzeugen, ebenfalls 19 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Porsche hatte Ende 2007 angekündigt, wegen der Verunsicherung der US-Verbraucher durch die Hypothekenkrise weniger Fahrzeuge nach Nordamerika liefern zu wollen. Im Gegenzug will der Sportwagenbauer mehr Autos in den Wachstumsmärkten China, Russland und im Nahen Osten verkaufen./fj/fn/sb

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10.07.26 Volkswagen (VW) vz Neutral JP Morgan Chase & Co.
10.07.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.
27.06.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets