Währungsmanipulationen

Banken müssen intensiv nach Hinweisen für Devisenmanipulation suchen

22.10.13 08:46 Uhr

Der Druck auf die Banken zur Aufarbeitung möglicher Währungsmanipulationen steigt.

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Großbanken wie die Deutsche Bank und die Citigroup wurden nun von der US-Finanzmarktaufsicht CFTC aufgefordert, ihre sämtlichen Daten und Aufzeichnungen nach Hinweisen auf Manipulationen am Devisenmarkt zu durchforsten und diese der Aufsichtsbehörde auszuhändigen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.

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   Eine der informierten Personen sagte, die Deutsche Bank nehme gegenwärtig Millionen von Dollar in die Hand, um die E-Mails und Chat-Aktivitäten ihrer Devisenhändler nach bestimmten Schlagwörtern und anderen Hinweisen zu durchkämmen. Bislang hätten jedoch weder die Deutsche Bank noch die Citigroup derartiges Material an die CFTC übergeben. Die Aufsichtsbehörde selber wollte sich dazu nicht äußern.

   Neben der Commodity Futures Trading Commission gehen noch weitere Aufsichtsbehörden rund um den Globus dem Verdacht auf Währungsmanipulationen nach. Eine Reihe von Großbanken sind von den Untersuchungen betroffen.

   Das Wall Street Journal hatte bereits berichtet, dass JPMorgan und die Royal Bank of Scotland mit der britischen Finanzdienstleistungsaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) zusammenarbeiten und interne Untersuchungen durchführen. Nach Auskunft einer informierten Person soll die Royal Bank of Scotland in diesem Zusammenhang bereits entsprechendes Material an die FCA übergeben haben.

   Ein zentraler Bestandteil der Untersuchungen ist laut informierten Personen das sogenannte Devisen-Fixing - tägliche Momentaufnahmen des Handels, die unter anderem von Disponenten dazu genutzt werden, um ihre Bestände zu bewerten. Das am häufigsten genutzte Fixing ist das um 16.00 Uhr Londoner Zeit. Die "Fixes" werden aus den Kursbewegungen in einem kurzen Zeitraum berechnet.

   Die Untersuchungen in London, einer der Drehscheiben des weltweiten Devisenhandels, konzentrieren sich teilweise auf einen elektronischen Chatroom, in dem eine Gruppe von Devisenhändlern unter verschiedenen Spitznamen wie "The Club", "The Bandits' Club", "The Dream Team und "The Cartel" operiert haben soll.

   Die schweizerische Finanzaufsicht hatte ebenfalls einer Untersuchung der Banken in die Wege geleitet. In einem Zeitungsinterview hatte Urs Rohner, Chef der Schweizer Großbank Credit Suisse, Anfang des Monats bereits erklärt, in seinem Haus bislang keine Hinweise auf mögliches Fehlverhalten von Händlern gefunden zu haben.

   Laut Insidern soll auch das FBI in den USA ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet haben, um mögliche Manipulationen der internationalen Devisenmärkte zu untersuchen. Die Untersuchungen an den Devisenmärkten wurden durch einen Skandal um Zinsmanipulationen an der Wall Street und der City of London ausgelöst.

   Nach Einschätzung einer mit den internen Nachforschungen bei der Citigroup vertrauten Person werden die Untersuchungen auf die Frage hinauslaufen, ab welchem Punkt aus einem normalen Informationsaustausch unter Händlern unangemessenes Verhalten wird.

   Führende Banker einiger großer Geldhäuser schlossen nicht aus, dass es Devisenhändler ihren Job kosten könnte, Kurse in Absprache mit anderen Händlern zu Lasten von Kunden absichtlich nach oben getrieben zu haben.

   Mitarbeit: Jamila Trindle

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/DJN/brb/jhe Dow Jones Newswires Von Katie Martin und Chiara Albanese

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