The Wall Street Journal

Der Euro ist gut für VW – aber nicht für Deutschland

05.07.12 10:37 Uhr

Hat Deutschland wirklich vom Euro profitiert? Handelsbilanz und Unternehmensgewinne sagen ja. Doch für den einfachen deutschen Bürger sieht die Sache dramatisch anders aus.

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Jedes Mal, wenn es am Finanzmarkt eine Eurokrise gibt – alle drei bis vier Minuten also – gibt es ein Argument, das die Verteidiger der Gemeinschaftswährung mit selbstgefälliger Bestimmtheit vorbringen: Am Ende müssen die Deutschen den Euro stützen und zahlen, weil das Land so viel vom Euro profitiert hat. Diese Einschätzung ist verbreitet, das Problem ist: Sie ist kompletter Unsinn.
Sicher: Deutschland scheint reicher geworden zu sein. Die Wirtschaft wächst, immer mehr Waren werden exportiert, und der Überschuss in der Handelsbilanz ist hoch. Aber der Durchschnittsdeutsche hat davon nicht profitiert.
Tatsache ist: Der Euro war gut für die Unternehmen… Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de