BMW-Aktie verliert: Hauptversammlung besiegelt das Aus für Vorzugspapiere

Die angekündigte Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien hat auf der BMW-Hauptversammlung eine große Mehrheit gefunden.
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Wie der Konzern mitteilte, lag die Zustimmung bei 99,99 Prozent, in der gesonderten Versammlung der Vorzugsaktionäre bei 99,77 Prozent. Die Umwandlung wird mit Eintragung der Satzungsänderung in das Handelsregister wirksam. Den genauen Zeitpunkt wird BMW mitteilen.
Das Grundkapital in Höhe von rund 616 Millionen Euro wird künftig nur noch aus Stammaktien bestehen. Derzeit besteht es zu 91 Prozent aus Stammaktien mit Stimmrecht und zu rund 9 Prozent aus Vorzugsaktien ohne Stimmrecht, dafür mit einem festen Gewinnvorzug von zwei Cent je Aktie. Ab dem Geschäftsjahr 2026 wird der zur Ausschüttung vorgesehene Bilanzgewinn gleichmäßig auf alle Aktien verteilt.
Mit der Maßnahme steige die Gewichtung von BMW in relevanten Indizes, sagte Finanzvorstand Walter Mertl. Maßgeblich seien nämlich die Stammaktien.
Die BMW-Aktie notierte im XETRA-Handel schlussendlich 5,35 Prozent tiefer bei 76,38 Euro.
DJG/mgo/thl
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