SMA Solar: Darauf hat der Markt gewartet
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.

SMA Solar legt bei Umsatz und EBITDA zu. Das Management zeigt sich wieder etwas optimistischer und grenzt die Zielspannen auf das obere Drittel ein.
Werte in diesem Artikel
Der Wechselrichter-Hersteller SMA Solar hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 den Umsatz um 4 Prozent auf 340,9 Mio. Euro gesteigert. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA verbesserte sich sogar um über 67 Prozent auf 24,6 Mio. Euro. Ohne die Bereinigungen wäre das EBITDA auf 26,1 Mio. Euro (Q1 2025: 24,6 Mio. Euro) vorangekommen.
Oberes Drittel der Spannen anvisiert
In der Folge hat das Management die Ziele für 2026 konkretisiert. Der Umsatz soll nun im oberen Drittel der Zielspanne von 1.475 bis 1.675 Mio. Euro liegen. Gleiches gilt bei der Range für das EBITDA von 50 bis 180 Mio. Euro. Ungeachtet der insgesamt sehr erfreulichen Entwicklung wirft das Zahlenwerk noch Fragen auf.
Netto im Minus
Der Rückgang beim Nettoergebnis auf minus 1,6 Mio. Euro (Q1 2025: 5,5 Mio. Euro) ist schnell erklärt: Latente Steueraufwendungen belasteten den Nettowert. Für fragende Gesichter dürfte jedoch der Umsatz im Segment Large Scale & Project Solutions gesorgt haben: In der als Wachstumstreiber geltenden Sparte wurde mit 279,5 Mio. Euro ein Umsatz lediglich auf Vorjahresniveau erzielt. Hier kann das Management aber Entwarnung geben: Der Auftragsbestand bei Large Scale & Project Solutions ist hoch und noch im weiteren Jahresverlauf rechnet SMA mit der Umsetzung wesentlicher Projekte – und somit mit einer stärkeren Umsatzentwicklung in der zweiten Jahreshälfte.
Fazit
Das Umfeld ist für SMA unverändert gut. So setzte die EU vor wenigen Wochen die Förderung von Wechselrichtern aus China, Russland, Nordkorea und dem Iran für Solaranlagen in Europa aus, was SMA lästige Billigkonkurrenz – zumindest temporär – vom Hals hält. Technisch konsolidiert das Papier nach dem Gipfelsturm auf das neue Hoch bei rund 63 Euro. Die Konsolidierung dürfte spätestens oberhalb von rund 53 Euro beendet sein. Technisch wäre dann sogar noch Luft bis in den Bereich um 70/71 Euro.
Überzeugend ist auch die JDC Group in das Jahr 2026 gestartet, womit die ehrgeizigen Ziele für das Geschäftsjahr untermauert wurden: zum Artikel
Hohe Erwartungen an das laufende Jahr gibt es auch bei Gesco. Nachdem der Gewinn 2025 verdoppelt werden konnte, soll er auch 2026 deutlich steigen, was die niedrig bewertete Aktie beflügeln könnte: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.493 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 09.05.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 13.05.26 um 14:34 Uhr.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel