Medios: So sollten Anleger handeln

13.05.26 08:37 Uhr

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Die Medios-Aktie ist nach Vorlage der Quartalszahlen kräftig unter die Räder gekommen. Das EBITDA pre sinkt, aber die Ziele für 2026 stehen nicht zur Diskussion.

 

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Medios hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 den Umsatz um fast 9 Prozent auf 527,6 Mio. Euro gesteigert. Die Ergebniskennzahlen zeigen unterdessen in die entgegengesetzte Richtung: Das das um diverse Sonderposten bereinigte EBITDA verminderte sich um 7,9 Prozent auf 21,2 Mio. Euro und das Nettoergebnis sank sogar um über 22 Prozent auf 5,0 Mio. Euro.

Zielbestätigung trotz Auftaktschwäche

Für Investoren waren die Gewinnkennzahlen ein kräftiger Nackenschlag. Da half es zunächst wenig, dass das Management die Ziele für 2026 erneuerte. Demnach werden unverändert Umsätze zwischen 2,0 und 2,12 Mrd. Euro erwartet. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 94 und 102 Mio. Euro liegen. Verglichen mit dem Vorjahreswert ist das ein Wachstum von einem bis 10 Prozent.

Margenstarkes Segment schwächelt

Besonders enttäuscht dürften Anleger vom margenstarken Segment der patientenindividuellen Therapien gewesen sein. Hier kletterte der Umsatz zwar um 8,4 Prozent auf 60,4 Mio. Euro (Q1 2025: 55,8 Mio. Euro), das bereinigte EBITDA der Sparte fiel jedoch um 14,4 Prozent auf 5,4 Mio. Euro zurück. Nach Unternehmensangaben lag dies überwiegend an Einmaleffekten und Preisanpassungen, die noch nicht vollständig durch Kostensenkungen kompensiert werden konnten.

Fazit

Die Q1-Zahlen waren alles andere als gut: Da gibt es nichts zu beschönigen – und dass die Ziele für das Gesamtjahr nach einem Q1 nicht revidiert werden, ist eigentlich selbstverständlich. Dennoch sollten Anleger jetzt kühlen Kopf bewahren. Die Umsatzentwicklung ist positiv und entscheidend wird nun sein, ob es sich bei dem Ertragsrückgang – und hier vorrangig im Bereich der patientenindividuellen Therapien – um temporäre Effekte und Einmalbelastungen handelt. Da das Papier in der langfristigen Betrachtung bei 11 bis 12 Euro stets einen Boden bildete, sollten investierte Anleger weiter geduldig bleiben.

Sehr überzeugend ist hingegen die JDC Group in das Jahr 2026 gestartet, womit die ehrgeizigen Ziele für das Geschäftsjahr untermauert wurden: zum Artikel

Hohe Erwartungen an das laufende Jahr gibt es auch bei Gesco. Nachdem der Gewinn 2025 verdoppelt werden konnte, soll er auch 2026 deutlich steigen, was die niedrig bewertete Aktie beflügeln könnte: zum Artikel

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Erstellung am 12.05.26 um 15:53 Uhr.

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