Marc O. Schmidt-Kolumne

SAP: (Noch) Kein Grund zur Panik?

24.07.25 06:29 Uhr

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Dank einer starken Erfolgsserie hat SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) zuletzt an den Märkten für hohe Erwartungen gesorgt. Entsprechend enttäuscht reagierten Börsianer nun darauf, dass die Jahresziele nicht angehoben wurden, während Gegenwind auf der Währungsseite Europas größtem Softwarekonzern Kopfschmerzen bereitet.

Mehr Gegenwind für SAP

Auch im zweiten Quartal konnte SAP auf eine starke Auftragslage verweisen. Der Current Cloud Backlog kletterte um 22 Prozent auf 18,1 Mrd. Euro. Währungsbereinigt lag das Plus sogar bei 28 Prozent. Die Clouderlöse stiegen um 24 bzw. währungsbereinigt um 28 Prozent, während das währungsbereinigte Betriebsergebnis um 35 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro verbessert werden konnte.

Neben geringeren Kosten für die aktienbasierte Mitarbeitervergütung halfen auf der Ergebnisseite weitere Einsparungen. Allerdings will das Management im zweiten Halbjahr wieder kräftiger investieren, während die Geschäfte vom schwachen US-Dollar sowie den weltweiten Zoll- und Handelsstreitigkeiten negativ beeinflusst werden.

SAP trotzt schwierigen Marktbedingungen

Trotz der kurzfristigen Hürden bleiben Marktteilnehmer weiterhin optimistisch in Bezug auf die Aussichten für den DAX-Konzern. Warburg Research-Analyst Andreas Wolf nutzte die Zahlenbekanntgabe als Gelegenheit, im Fall der SAP-Aktie, das „Buy“-Rating und das Kursziel von 295,00 Euro zu bestätigen. Dazu wurde auf ein „starkes“ zweites Quartal des Softwareherstellers verwiesen. Die lediglich bestätigte Jahresprognose sieht der Analyst im Angesicht der schwierigen Marktbedingungen positiv.

Deutsche Bank-Analyst Johannes Schaller bestätigt seinerseits das „Buy“-Rating und das Kursziel von 310,00 Euro. Einer der größten Kritikpunkte ist der Umstand, dass SAP die Erwartungen des Marktes nicht mehr ganz so deutlich wie noch zu Jahresbeginn übertrifft. Am wichtigsten ist aus Analystensicht der weiter starke Auftragsbestand im Cloud-Bereich. Unter den europäischen Technologie- und Softwaretiteln gehört SAP außerdem weiterhin zu den bevorzugten Werten.

Baader Bank-Analyst Knut Woller schätzt seinerseits die übertroffenen Erwartungen in Q2. Jefferies-Analyst Charles Brennan warnt wiederum, dass Vorsicht mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf die positive Kursreaktion der Aktie begrenzen könnte, während UBS-Analyst Michael Briest vor allem das robuste Wachstum des Auftragsbestands im Cloud-Bereich herausstellt.

Mein Fazit

Auch wenn SAP nach längerer Zeit wieder mit etwas mehr Gegenwind fertig werden muss, kann der Softwarekonzern weiterhin auf Wachstumsberieche wie die Cloud und damit starke mittel- bis langfristige Aussichten verwiesen.

Wer das Einzelaktien-Risiko bei SAP vermeiden und auf die positive Kursentwicklung eines ganzen Aktienkorbs von amerikanischen und europäischen Unternehmen setzen möchte, kann sich das Indexzertifikat (WKN: DA0AAT / ISIN: DE000DA0AAT4) auf den Titan 20 Index anschauen. In diesem Index sind 20 Unternehmen enthalten, die sich an der Börse in den vergangenen Jahren besonders stark entwickelt haben und die auch von den Analysten positiv bewertet werden.

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