DAX geht schwächer ins Wochenende -- Dow schließt leichter -- Sinn: Krise der Eurozone nicht vorbei -- Morgan Stanley-Chef: Bitcoin könnte weitere 700% steigen -- Tesla stellt Lkw & Roadster vor
Apple verschiebt Marktstart seines smarten Lautsprechers. Air-Berlin-Chef: Etihad wollte schon vor einem Jahr aussteigen. Tausende protestieren bei Siemens gegen Stellenabbau. Londoner Startup will Bitcoin zum normalen Zahlungsmittel machen. Foot Locker: Hoffnung auf anziehende Sportschuh-Käufe in den USA.
Marktentwicklung
Am Freitag zeigte sich der deutsche Aktienmarkt uneinheitlich.
Der DAX wies zum Handelsstart ein marginales Plus aus. Den Handelstag beendete er jedoch 0,41 Prozent schwächer bei 12.993,73 Punkten. Der TecDAX konnte hingegen 0,25 Prozent auf 2.512,37 Zähler zulegen.
Nach der Rekordjagd der vergangenen Wochen leitete der deutsche Leitindex in dieser Woche eine Gegenbewegung ein. Am Donnerstag verzeichnete das Börsenbarometer Kursgewinne. Ob der jüngste Rückschlag damit vorbei ist, bleibt indes offen. Womöglich befinde der DAX sich lediglich in einer kurzen Verschnaufpause auf dem Weg nach unten, erklärte DailyFX Germany-Analyst Timo Emden.
Erschwerend kam der steigende Eurokurs hinzu, welcher die Exportchancen deutscher Firmen minimiert.
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Die europäischen Aktienmärkte mussten am Freitag abgeben.
Der EuroSTOXX 50 ging 0,49 Prozent schwächer bei 3.547,46 Punkten ins Wochenende.
Zwar waren die Vorgaben aus Asien und den USA positiv, der steigende Eurokurs machte die Aufwärtstendenz jedoch gänzlich zunichte.
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Die US-amerikanischen Aktienmärkten zeigten sich am Freitag etwas schwächer.
Der Leitindex Dow Jones musste bereits zum Börsenstart abgeben und notierte auch im Tagesverlauf in der Verlustzone. Sein Schlussstand: minus 0,43 Punkte bei 23.358 Punkten. Der NASDAQ Composite pendelte die meiste Zeit um die Nulllinie. Er schloss 0,15 Prozent schwächer bei 6.783 Punkten.
Negative Impulse kamen laut Marktteilnehmern von den Entwicklungen in der Russland-Affäre. Dazu kommt die schleppende Entwicklung bei der von US-Präsident Trump angekündigten Steuerreform. Die Zustimmung des Repräsentantenhauses symbolisiere zwar einen weiteren Schritt hin zur Steuerreform, dennoch warten noch weitere Hindernisse.
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Vor dem Wochenende wiesen die Aktienmärkte in Fernost unterschiedliche Vorzeichen aus.
In Japan legte der Nikkei 225 0,2 Prozent auf 22.396,80 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite dagegen mit einem Minus von 0,48 Prozent bei 3.382,91 Zählrn ins Wochenende. Der Hang Seng verzeichnete einen Aufschlag von 0,62 Prozent auf 29.199,04 Zähler.
Dank neuer Zuversicht bezüglich der geplanten US-Steuerreform konnte am Vorabend die Wall Street zulegen, was sich auf die Kauflaune der asiatischen Händler auswirkte. In Tokio belastete hingegen ein stärkerer Yen die Aufwärtsbewegung.
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