Deutsche Pfandbriefbank: Fortsetzung der Kurserholung?

13.05.26 12:26 Uhr

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Die Deutsche Pfandbriefbank schwimmt sich sukzessive frei. Das Startquartal 2026 schürt bereits wieder Optimismus bei den Anlegern.

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Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) profitiert im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 von der im vergangenen August akquirierten Mehrheit an der Deutsche Investment Gruppe. Das Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung stieg im Startquartal 2026 auf 1,3 Mrd. Euro (Q1 2025: 1,1 Mrd. Euro). Der Vorsteuergewinn sank unterdessen auf 6 Mio. Euro (Q1 2025: 28 Mio. Euro), liegt nach Unternehmensangaben aber im Plan.

US-Exit im Fokus

Bestimmendes Thema bleibt der Exit des US-Geschäfts, der unverändert durch vorbereitende Maßnahmen Kosten verursacht. Das Risikovorsorgeergebnis hat sich jedoch deutlich auf minus 2 Mio. Euro (Q1 2025. Minus 26 Mio. Euro) verbessert. Hintergrund sind die Auflösung von 11 Mio. Euro für das US-Buch. Die Belastungen aus nicht-performanten US-Darlehen betragen 10 Mio. Euro.

Deutsche Investment hilft

CEO Kay Wolf zeigt sich optimistisch. Seine Zuversicht fußt auch auf dem guten Start in das zweite Quartal. Ein gewichtiger Faktor ist jedoch die Erstkonsolidierung der Deutsche Investment, durch die die pbb maßgeblich Gebühreneinnahmen erwirtschaftet hat. Dennoch bleibt es unter anderem wegen des geopolitisch belasteten Umfelds schwierig. Die operativen Erträge sind folglich auf 77 Mio. Euro gesunken (Q1 2025: 118 Mio. Euro).

Fazit

Bei der pbb geht es voran. Gelingt es, den US-Exit zügig über die Bühne zu bringen und die Fokussierung auf das Geschäft in Europa weiter auszubauen, ist eine Neubewertung der Aktie nicht ausgeschlossen. Liquide Mittel hierfür sind mit 4,8 Mrd. Euro ausreichend vorhanden. Vom Tief im März bei knapp 2,80 Euro hat sich das Papier wieder gut erholt. Tendenziell könnte es nun zunächst zu einem Gap-Closing bis rund 3,65 Euro kommen.

Sehr überzeugend ist auch die JDC Group in das Jahr 2026 gestartet, womit die ehrgeizigen Ziele für das Geschäftsjahr untermauert wurden: zum Artikel

Hohe Erwartungen an das laufende Jahr gibt es auch bei Gesco. Nachdem der Gewinn 2025 verdoppelt werden konnte, soll er auch 2026 deutlich steigen, was die niedrig bewertete Aktie beflügeln könnte: zum Artikel

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Erstellung am 13.05.26 um 11:42 Uhr.

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