Bilfinger: Blick in den Mittleren Osten
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Die Bilfinger-Aktie steht zu Handelsbeginn unter Druck. Sinkende Auftragseingänge überdecken die zukünftigen Chancen und verstimmen die Anleger.
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Der Infrastrukturdienstleister Bilfinger hat im ersten Quartal 2026 den Umsatz um 4 Prozent auf 1.312 Mio. Euro gesteigert und dabei ein um 5 Prozent verbessertes EBITA von 60 Mio. Euro erzielt. Damit liegt die EBITA-Marge mit 4,6 Prozent nur leicht über dem Vorjahreswert von 4,5 Prozent. Unterm Strich steht ein um rund 16 Prozent verbessertes Konzernergebnis von 37 Mio. Euro. Die Aktie kam zu Handelsbeginn kräftig unter Druck. Dabei dürften die rückläufigen Auftragseingänge um 5 Prozent die Anleger verstimmt haben. Das Unternehmen begründet die Entwicklung des Zahlenwerks mit der strengen Witterung zu Jahresbeginn und hält an den Zielen für 2026 fest. Demnach soll der Umsatz auf 5,4 bis 5,9 Mrd. Euro steigen und die EBITA-Marge 5,8 bis 6,2 Prozent erreichen. Bezüglich des Nahost-Konflikts sieht das Unternehmen eine gedämpfte Geschäftstätigkeit vor Ort, während Unternehmen in Europa infolge gestiegener Energiepreise Investitionen zurückhalten. Interessant könnte es bei einem Frieden in Nahost werden, denn Bilfinger befindet sich nach eigenen Angaben bereits in konkreten Gesprächen mit Kunden im Mittleren Osten, um beim Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur zu unterstützen und schnell zur Wiederinbetriebnahme von Kapazitäten beizutragen. Die Aktie testet aktuell die technische Unterstützung bei rund 90 Euro. Hält diese, ist eine Kurserholung wahrscheinlich.
Die Meldung des Unternehmens finden sie hier: https://www.bilfinger.com/de/news/pressemitteilungen/details/financial-results-q1-2026/
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Erstellung am 13.05.26 um 9:48 Uhr.
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