Analyst bullish

Entgegen Marktturbulenzen: NVIDIA-Aktie mit über 100 Prozent Kurspotenzial laut BoA

10.04.25 23:09 Uhr

Zölle? Krise? Egal! Analyst sieht bei NASDAQ-Aktie NVIDIA über 100 Prozent Kurspotenzial | finanzen.net

Donald Trump hat die Finanzmärkte ins Chaos gestürzt. Auf breiter Front brachen die Aktienkurse in den vergangenen Tagen ein - auch im Halbleiterbereich. Für den Branchenprimus NVIDIA zeigen sich Analysten aber dennoch positiv gestimmt.

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• NVIDIA indirekt auch von Handelszöllen betroffen
• Bank of America für die Aktie dennoch optimistisch
• Lob dominiert auch bei anderen Experten

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Rund 18,40 Prozent hat die NVIDIA-Aktie in den letzten drei Monaten an Wert verloren. Damit sackte der Anteilsschein des KI-Riesen im Einklang mit dem breiten Marktindex S&P 500 und dem Technologieindex NASDAQ Composite ab. Der von US-Präsident Donald Trump angezettelte globale Handelsstreit hat sogar Aktien getroffen, die von seiner erratischen Zollpolitik primär nicht betroffen sind. Denn elektronische Bauteile hatte der Republikaner von seinen Einfuhrzöllen ausgenommen. Doch auch wenn die Produkte von NVIDIA & Co. zunächst nicht von direkten Zöllen betroffen sind, trifft auch sie die Wirtschaftspolitik der US-Regierung hart.

NVIDIA auf sekundärer Ebene noch betroffen

Anleger trennten sich zeitweise auf breiter Front von Aktieninvestments und schichteten ihr Geld etwa in Gold oder vermeintlich sichere Währungshäfen um. Davon war auch NVIDIA betroffen, immerhin gilt die Aktie auch auf ihrem jetzigen Niveau noch als hoch bewertet.

Hinzu kommt: Obwohl die NVIDIA-Produkte nicht zusätzlich verzollt werden, ist dennoch damit zu rechnen, dass die Nachfrage sinken wird und man sich auf Kundenseite zunächst auf den Abbau von Lagerbeständen konzentrieren wird, statt neue Aufträge bei dem US-Konzern auszulösen. Analysten der US-Investmentbank Jefferies führen zudem an, dass Ausgabeneinschränkungen dafür sorgen werden, dass das Geschäft mit den wichtigsten Kunden zurückgehen dürfte, wie das "Handelsblatt" berichtet. Und auch Unterbrechungen in der Lieferkette würden wohl für weniger Bestellungen von Halbleitern sorgen, "da die Kunden ihre Fertigungsstrategien überprüfen und wissen wollen, wohin sie ihre Chips am besten liefern lassen", so das Blatt weiter.

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Bank of America bleibt für die NVIDA-Aktie dennoch optimistisch

Für Analysten der Bank of America ist dies alles aber kein Grund, nicht auf weiteres Aufwärtspotenzial bei der NVIDIA-Aktie zu setzen. Der Anteilsschein sei weiter der Top Pick im Halbleiterbereich, so die Experten. BoA-Analyst Vivek Arya betonte TipRanks zufolge: "Wir glauben, dass die Aktie eine besonders attraktive Gelegenheit für eines der einzigartigsten und hochwertigsten Technologieunternehmen bietet, das die größten und am schnellsten wachsenden langfristigen Trends anführt". Er vergibt ein "Kaufen"-Rating und ein Kursziel von 200 US-Dollar - was vom aktuellen Kursniveau ausgehend ein Aufwärtspotenzial von mehr als 74,9 Prozent implizieren würde.

Der Analyst zeigte sich überzeugt, dass Unternehmen, die sich auf künstliche Intelligenz (KI), Cloud und komplexes Computing konzentrieren würden, mittel- und langfristig wahrscheinlich besser abschneiden werden. Dies gelte insbesondere für die Unternehmen auf seiner Top-Auswahlliste aufgrund ihrer starken Bilanzen, Gewinnmargen und ihrer guten Skalierbarkeit. Neben NVIDIA hat Arya auch Broadcom, Lam Research und Cadence Design Systems als Top-Werte geadelt.

Gros der Analysten bleibt optimistisch

Nicht nur die Bank of America bleibt grundsätzlich bullish für die NVIDIA-Aktie, auch andere Experten sehen den Anteilsschein vom aktuellen Kursniveau ausgehend noch mit Potenzial. Durchschnittlich vergeben Experten zufolge für die NVIDIA-Aktie ein "Buy"-Rating, von 41 Analysten zeigen sich nur vier mit einer "Hold"-Bewertung neutral. Das durchschnittliche Kursziel liegt dabei bei 175,06 US-Dollar und damit zwar unter den Erwartungen der Bank of America, allerdings rund 53 Prozent oberhalb des letzten Schlusskurses der NVIDIA-Aktie an der NASDAQ bei 114,33 US-Dollar (Stand: 09.04.2025).

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: JHVEPhoto / Shutterstock.com, Casimiro PT / Shutterstock.com

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14.06.2019Broadcom BuyCraig Hallum
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