Sparprogramm verschärfen

RWE will weitere 3.000 Stellen abbauen

19.09.13 13:08 Uhr

Der Energiekonzern RWE verschärft nach Medieninformationen sein Sparprogramm und will weitere 3.000 Stellen streichen.

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Betroffen davon ist die Kraftwerkssparte, wie  "Handelsblatt" und "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" ("WAZ") am Donnerstag übereinstimmend berichteten. Mit den Einschnitten reagiere der Konzern auf den drastischen Preisverfall an den Strombörsen. Das Unternehmen wollte die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren.

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    Laut "WAZ" soll der Personalabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen. RWE setze vor allem auf Altersteilzeitmodelle. Der Konzernvorstand habe dem zwischen den Arbeitnehmervertretern und dem Management der Sparte ausgearbeiteten Sozialplan aber noch nicht zugestimmt, hieß es im "Handelsblatt".

    Die Kraftwerkssparte des Essener Energieriesen leidet unter dem durch Solar- und Windenergie ausgelösten drastischen Verfall der Preise im Stromgroßhandel. Das hinterließ bereits im ersten Halbjahr deutliche Spuren in der Bilanz. Der Konzern prüft deshalb bereits die permanente Schließung zahlreicher Anlagen. Finanzvorstand Bernhard Günther hatte deshalb bereits im August signalisiert, es zeichne sich ab, dass das Unternehmen "künftig deutlich weniger Mitarbeiter" beschäftigen werde. RWE beschäftigte Ende Juni 68.600 Menschen, knapp 2.000 weniger als ein Jahr zuvor.

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    Der laufende Personalabbau ist jedoch wohl nur ein Teil des Maßnahmenpakets mit dem der Konzern auf die Herausforderungen der Energiewende reagieren will. Nach WAZ-Informationen hat das Management außerdem eine dreijährige Nullrunde bei den Löhnen und Gehältern ins Gespräch gebracht. Der Konzern selbst wollte auch zu diesem Bericht nicht Stellung nehmen. Die Gewerkschaft Bau, Chemie, Energie reagierte allerdings aufgebracht. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung betonte sie, eine "Nullrunde kommt nicht in die Tüte"./rea/DP/enl

DÜSSELDORF (dpa-AFX)

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12:36RWE BuyUBS AG
24.03.2025RWE OverweightBarclays Capital
24.03.2025RWE OverweightJP Morgan Chase & Co.
24.03.2025RWE BuyJefferies & Company Inc.
21.03.2025RWE BuyGoldman Sachs Group Inc.
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20.03.2025RWE Market-PerformBernstein Research
12.03.2025RWE Market-PerformBernstein Research
20.01.2025RWE Market-PerformBernstein Research
14.01.2025RWE Market-PerformBernstein Research
09.12.2024RWE Market-PerformBernstein Research
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05.02.2024RWE UnderweightBarclays Capital
21.10.2021RWE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
12.11.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
13.08.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
15.05.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux

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