BYD-Aktie mit Kurssprung: Autopilot-System soll erschwinglich werden

10.02.2025 19:53:00

Der chinesische E-Auto-Hersteller hat eine neue Strategie zur intelligenten Fahrzeugsteuerung vorgestellt. Bereits die Vorfreude darauf trieb die BYD-Aktie in der vergangenen Woche zweistellig nach oben.

• Harter Wettbewerb auf Chinas E-Automarkt
• BYDs preisgünstigere und meistverkaufte Modelle erhalten Autopilot-System
• BYD-Aktie springt hoch

Für die Aktie von BYD ging es letzte Woche an der Börse in Shenzhen um 21 Prozent aufwärts - damit war es die beste Woche seit Ende 2020. Am heutigen Montag wurde immerhin noch ein Plus von 0,99 Prozent auf schlussendlich 330,13 Yuan verzeichnet.

BYD macht Fahrzeugintelligenz erschwinglich

Kurstreiber war die mit Spannung erwartete neue Strategie für BYDs intelligente Fahrtechnologie. Diese wurde am Montag nach Handelsschluss vorgestellt: Demnach sollen künftig auch BYDs günstige Fahrzeugmodelle mit fortschrittlichen autonomen Fahrfunktionen ausgestattet werden, die denen der Premium-Autos von Tesla ähneln.

"Das größte Hindernis für intelligentes Fahren ist der hohe Preis. Derzeit kosten Modelle, die mit intelligentem Fahren ausgestattet sind, oft mehr als 200.000 Yuan", sagte BYD-Gründer Wang Chuanfu laut "Reuters" bei einem Event in BYDs globalem Hauptquartier in Shenzhen. Das soll sich nun ändern: Nach Aussage von Wang Chuanfu werden sämtliche Modelle der BYD-Marke mit einem Preis von über 100.000 Yuan (13.688 US-Dollar) mit dem firmeneigenen Fahrerassistenzsystem "God's Eye" ausgestattet. Sogar in drei Modelle unter 100.000 Yuan soll das System eingebaut werden.

Harter Wettbewerb

Diese breite Verteilung seiner Smart-Driving-Technologie soll BYDs Position im chinesischen E-Auto-Markt, auf dem das Unternehmen bereits eine führende Position einnimmt, weiter stärken. Der chinesische Markt für Elektroautos ist der größte der Welt und dementsprechend hart umkämpft. Technologien für das assistierte Fahren sind hierbei ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal und somit Verkaufsargument der Hersteller. Zudem könnte BYD darauf hoffen, die Kosten für Hard- und Software mittels Skaleneffekte zu reduzieren.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: BYD, Philip Lange / Shutterstock.com, Robert Way / Shutterstock.com

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