JPMorgan sieht Rheinmetall und weitere deutsche Aktien im EuroStoxx 50
Dann könnten neben Rheinmetall auch die Deutsche Bank und der Energietechnikkonzern Siemens Energy den Sprung in den Eurozonen-Leitindex schaffen.
Im Juni dürfte es seinen aktuellen Berechnungen zufolge mit Blick auf den Aktienkurs des Rüstungskonzerns Rheinmetall noch nicht für eine Aufnahme in den Leitindex der Eurozone reichen, schrieb Analyst Pankaj Gupta in einer am Montag vorliegenden Studie. Dann gelten die wegen der außerordentlichen Überprüfung strengeren Kriterien für die Aufnahme neuer Kandidaten.
Als potenzielle Abstiegskandidaten aus dem wichtigen Aktienindex sieht Gupta neben dem Luxusgüterhersteller Kering und dem Spirituosenhersteller Pernod Ricard auch den Wolfsburger Autobauer Volkswagen.
Die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. wird mögliche Änderungen im EuroStoxx 50 und im währungsgemischten Stoxx Europe 50 zum Handelsschluss am Montag, 1. September, bekannt geben. In Kraft treten sie dann am Montag, 22. September.
Index-Änderungen sind vor allem für Fonds wichtig, die Indizes nachbilden. Diese müssen dann die Einzelwerte entsprechend umschichten, was kurzfristig auch Einfluss auf die Aktienkurse der betreffenden Unternehmen haben kann.
Die Aktie von Rheinmetall schloss auf XETRA fester und gewann 2,65 Prozent auf 1.354,00 Euro. Siemens Energy-Aktie legten daneben 3,71 Prozent auf 55,84 Euro zu, für Aktien der Deutschen Bank ging es daneben 1,97 Prozent auf 22,25 Euro nach oben.
ZÜRICH (dpa-AFX)
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