Rohstoffabkommen USA/Ukraine


Das Rohstoffabkommen zwischen der USA und der Ukraine soll heute unterzeichnet werden. Kernpunkt ist der Zugang der Vereinigten Staaten zu Ressourcen der Ukraine - darunter neben Öl und Gas vor allem die für zahlreiche Schlüsseltechnologien wichtigen Seltenen Erden. Laut Financial Times sieht das Abkommen vor, dass die Einnahmen aus dem Abbau der ukrainischen Rohstoffe in einen bilateralen Investitionsfonds fließen. Der Fonds soll von den USA und der Ukraine gemeinsam verwaltet werden. Die Ausbeutung der Rohstoffe in der Ukraine gilt als strategisch bedeutsam und wirtschaftlich lukrativ. Das Land kann die Vorkommen an Seltenen Erden und anderen Rohstoffen für den Wiederaufbau gut gebrauchen. Ein großer Teil der Ressourcen liegt jedoch in den von Russland besetzten Gebieten des Landes.

Gold erreicht neues Allzeithoch


Der Goldpreis hat in der abgelaufenen Woche mit 2.956 USD ein neues Rekordhoch erreicht. Unterstützung kam dabei von Seiten der ETCs, die im laufenden Jahr ihre Gold-Bestände bereits um gut 75 Tonnen aufgestockt haben. Zudem machten die Unsicherheiten bezüglich der künftigen US-Zollpolitik Gold als sicheren Hafen einmal mehr begehrt. Das Umfeld für Gold dürfte sich jedoch bald eintrüben. Denn nicht zuletzt die US-Zollpolitik dürfte dafür sorgen, dass die US-Inflation auf einem relativ hohen Niveau verbleibt. Der Spielraum für weitere Zinssenkungen durch die Fed wird sich damit deutlich einengen. Nach einem Preisanstieg von über 40 % in den letzten 12 Monaten ist Gold mittlerweile deutlich überkauft. Dies zeigt sich auch am hohen Abstand von der 200-Tage-Linie, der in der Spitze bei rund 450 US-Dollar lag.

Heute: Inflationsdaten im Fokus


Heute werden um 14:00 Uhr Inflationszahlen für Deutschland veröffentlicht. Im Januar lagen die Konsumentenpreise im Jahresvergleich um 2,3 % höher. Für Februar rechnen wir ebenfalls mit einem Wert von 2,3 %. Um 14:30 Uhr folgt die Kernrate der privaten Konsumausgaben aus den USA. Im Dezember lagen die Waren- und Dienstleistungspreise, die US-Konsumenten gezahlt hatten noch 2,8 % höher als im Vorjahr. Für Januar dürfte der Wert mit 2,6 % etwas niedriger ausfallen. Ebenfalls um 14:30 Uhr werden Zahlen zu den persönlichen Einkommen und Ausgaben aus den USA gemeldet. Die Einkommen sollten im Januar im Monatsvergleich wie auch schon im Dezember um 0,4 % gestiegen sein. Die Ausgaben dürften jedoch nach einem Plus von 0,7 % im Dezember im Januar nur noch um 0,3 % zugelegt haben.

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