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Kreditkartenanbieter profitieren von Erholung der Konsumnachfrage und Reise- und Touristik-Boom!
Nach dem Abebben der Konsumflaute zieht auch die Verbrauchernachfrage wieder deutlich an. Viele Konsumenten geben vor dem Hintergrund steigender Löhne und der robusten Verfassung am Arbeitsmarkt wieder mehr Geld aus, was sowohl im stationären Einzelhandel als auch im Onlinehandel für kräftig steigende Umsätze sorgt. Zu den Profiteuren dieser Entwicklung gehören nicht nur Branchengrößen wie Amazon & Co, die bei den jüngsten Megashopping-Events wie „Prime Day“ neue Umsatzrekorde verbuchen konnten. Auch Kreditkartenanbieter wie Visa (V) verdienen an der anziehenden Konsumlaune kräftig mit. Denn Kreditkartenzahlungen gehören nicht nur im stationären Einzelhandel neben Bargeld und EC-Kartenzahlungen zu den beliebtesten Zahlungsoptionen. Auch im Onlinehandel wird laut Statista knapp 22 % der Einkäufe via Kreditkarte beglichen, was für steigende Transaktionsvolumina sorgt. Auch der Boom in der Touristik- und Reisebranche verspricht beim US-Branchenprimus neue Wachstumsdynamik. Denn bei Reisen ins Ausland ist die Kreditkarte bei vielen Verbrauchern neben Bargeld das beliebteste Zahlungsmittel, was Kreditkartenanbietern derzeit buchstäblich in die Karten spielt. Da viele Verbraucher wieder mehr Geld für Urlaubsreisen ausgeben und Reiseveranstalter rekordhohe Buchungszahlen zu vermelden haben, sollte dieser Trend auch mittelfristig weiter anhalten.
Deregulierung im Finanzsektor und Krypto-Hype sollten bei Visa für frische Impulse sorgen!
Neben den starken Aussichten im Kerngeschäft sollte Visa auch von den von der neuen US-Regierung in Aussicht gestellten Deregulierungen im Finanzsektor profitieren. Konkret will der neue US-Präsident Donald Trump Banken, die unter der Biden-Regierung beschlossenen schärferen regulatorischen Vorgaben bezüglich der Abwicklung von Finanztransaktionen vor allem im internationalen Zahlungsverkehr abschaffen, was Banken, institutionellen Anlegern und auch Kreditkartenanbietern entgegenkommt. Deutlich erleichtern will Donald Trump auch den Handel mit Kryptowährungen. Da Visa auch bei Crypto-linked Debit- und Kreditkarten zu den führenden Anbietern gehört, sollte Visa übergeordnet auch vom aktuellen Krypto-Hype und der Aussicht auf die von US-Präsident Trump in Aussicht gestellte Deregulierung im Finanz- und Kryptosektor profitieren.
Visa überzeugt mit starken Q1-Zahlen und toppt die Erwartungen!
Überzeugende Zahlen konnte Visa zuletzt für das Auftaktquartal präsentieren. Mit einem bereinigten EPS von 2,75 USD übertraf Visa die hochgesteckten Konsenserwartungen von 2,66 USD deutlich. Sehr stark präsentierte sich auch der Gesamtumsatz, der im Vorjahresvergleich um 10,6 % auf 9,51 Mrd. USD anzog und die Konsenserwartungen von 9,34 Mrd. USD übertreffen konnte. Deutliche Zuwächse hatte Visa erwartungsgemäß beim Transaktionsvolumen zu vermelden, wobei man hier mit einem Anstieg von 11 % aufwarten konnte. Einer der wesentlichen Wachstumstreiber bleibt bei Visa der internationale Zahlungsverkehr, wobei man beim so genannten Cross-Border-Volume im Q1 auf wechselkursbereinigter Basis mit einem deutlichen Plus von 16 % aufwarten konnte. Damit hat sich das Wachstum in diesem Segment gegenüber dem Vorquartal noch beschleunigt, nachdem man hier im Q4 ein Plus von 13 % ausgewiesen hatte.
Gewinnwachstum sollte sich deutlich beschleunigen – Kooperation mit X-Money sollte Ergebnis nachhaltig anschieben!
Dank der anziehenden Konsumnachfrage und dem boomenden Onlinehandel dürfte das Transaktionsvolumen bei Visa weiter anziehen, was Visa mittelfristig exzellente Wachstumschancen verspricht. Spannende Aussichten bieten sich für den US-Branchenprimus in Zusammenhang mit dem geplanten neuen Bezahldienst „X Money“ auf dem Kurznachrichtenportal „X“. In diesem Zusammenhang hat sich der US-Branchenprimus als einer der ersten Partner für den neuen Onlinebezahldienst, den der Kurznachrichtendienst in Kürze anbieten will, qualifiziert. Dabei können Nutzer über „Visa Direct“ Geld in Echtzeit auf ihr „X-Wallet“ transferieren, wobei man über das „X-Wallet“ Geld in Echtzeit an andere Nutzer überweisen kann. Zunächst soll „X-Money“ nur für registrierte US-Kunden des Kurznachrichtenportals verfügbar sein. Mittelfristig will „X“ diesen Service jedoch auch international ausrollen, was Visa als Premiumpartner attraktive Wachstumschancen verspricht. Denn der Kurznachrichtendienst verfügt weltweit über mehr als 336 Millionen Nutzer, was sich nicht nur positiv bei den Transaktionsvolumina niederschlagen dürfte, zumal Visa bei jedem Geldtransfer via „X-Money“ dank Gebühren mitverdient. Alles in allem hat Visa damit gute Chancen, sein Ergebnis in den kommenden Jahren nachhaltig zu verbessern. Entsprechend bieten die Analystenschätzungen, die für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 11,26 USD ausgehen, Spielraum für positive Überraschungen. Für das kommende Fiskaljahr rechnet der Analystenkonsens bereits mit einem Gewinn von 12,76 USD, während für 2026/27 ein Gewinn von 14,46 USD erwartet wird. Damit würde das KGV auf Basis der Schätzungen für 2026/27 auf 24,15 USD sinken.
Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Visa Inc.
Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Visa Inc zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DQ9506, das am 25.06.2025 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Visa Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 325,00 USD begrenzt. Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.
Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Visa Inc an der maßgeblichen Börse am 18.06.2025 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 325,00 USD.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.
Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2025 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Visa Inc am 18.06.2025 auf oder über 325,00 USD liegen wird.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 11.02.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion
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