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Altersvorsorgedepot: Vorteile und Nachteile der Riester-Nachfolge, die Anleger kennen sollten

540 Euro Förderung, steuerfreier Zinseszins, volle Aktienquote – das Altersvorsorgedepot klingt zu gut, um wahr zu sein. Und tatsächlich: Es hat Schwachstellen, die dir kein Anbieter freiwillig erklärt. Ein Vorteil kostet dich über 40 Jahre 65.000 Euro, wenn du ihn falsch nutzt. Ein Nachteil betrifft ausgerechnet die Gruppe, die das Depot am meisten schützen soll. Sechs echte Stärken, fünf ehrliche Schwächen – und am Ende die Frage, ob es sich trotzdem lohnt.

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Dein Riester-Guthaben kann ab 2027 in ein Altersvorsorgedepot bei unserem Broker finanzen.net ZERO wechseln – alle bisherigen Zulagen bleiben erhalten. Melde dich jetzt an, damit du am 1. Januar startklar bist.

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Die Vorteile

Bis zu 540 Euro Förderung pro Jahr. Der Staat legt auf jeden eingezahlten Euro bis 360 Euro satte 50 Cent drauf, danach 25 Cent bis zur Obergrenze von 1.800 Euro. Wer die Förderhöchstgrenze ausschöpft, bekommt 540 Euro geschenkt – jedes Jahr. Bei Riester lag die Grundzulage bei festen 175 Euro.

Steuerfreie Ansparphase. Keine Abgeltungssteuer auf Kursgewinne, keine Vorabpauschale, keine Steuern bei Umschichtungen zwischen Fonds. Der Zinseszins arbeitet über Jahrzehnte ungebremst. Im normalen Depot zahlst du bei jedem Verkauf mit Gewinn sofort Steuern.

Volle Aktienquote möglich. Bis zu 100 Prozent in ETFs auf den MSCI World oder FTSE All-World – ohne dass eine Beitragsgarantie die Anlage in Anleihen zwingt. Historisch hat der MSCI World über 15 Jahre nie einen Verlust erzielt.

Kinderzulage schon ab 25 Euro. Familien bekommen bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr, und zwar schon ab 25 Euro monatlichem Eigenbeitrag. Bei zwei Kindern und 25 Euro im Monat landen über 1.000 Euro im Depot – bei nur 300 Euro Eigenbeitrag. Förderquote: 250 Prozent.

Alle Selbstständigen förderberechtigt. Freelancer, Unternehmer, Freiberufler – erstmals dürfen auch Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht die staatliche Förderung nutzen. Im ersten Entwurf waren sie noch komplett ausgeschlossen.

Flexible Auszahlung. Statt der Riester-Pflicht, mindestens 70 Prozent zu verrenten, hast du die Wahl: Auszahlplan bis 85, lebenslange Leibrente oder eine Kombination. Bis zu 30 Prozent darfst du als Einmalzahlung entnehmen.

💡 Gut zu wissen

Die Förderung fließt erst ab dem Tag, an dem Geld eingezahlt wird. Jeder Monat ohne Altersvorsorgedepot kostet Zulagen – und jeder Monat, den dein Riester-Guthaben noch beim alten Anbieter liegt, kostet Gebühren. Wer sich jetzt bei finanzen.net ZERO kostenlos vormerkt, kann am 1. Januar 2027 sofort eröffnen und den Riester-Übertrag direkt anstoßen.

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Die Nachteile

Kein Kapitalschutz. Ohne Beitragsgarantie kann dein Depot zwischenzeitlich deutlich ins Minus rutschen. Wer kurz vor der Rente in eine Krise gerät, hat keine Absicherung nach unten. Die optionalen Garantieprodukte mit 80 oder 100 Prozent bieten Schutz, kosten aber Rendite.

Geld ist bis 65 gebunden. Vorzeitige Entnahmen sind zwar möglich, aber förderschädlich: Alle Zulagen und Steuervorteile müssen zurückgezahlt werden. Das Altersvorsorgedepot ist kein Notgroschen und kein Ersatz für liquide Rücklagen.

Kostendeckel von 1 Prozent ist kein Schnäppchen. Wer das Standardprodukt nutzt, zahlt bis zu 1 Prozent Effektivkosten pro Jahr. Über 40 Jahre macht der Unterschied zu einem selbst gewählten ETF mit 0,2 Prozent rund 65.000 Euro aus. Das Standardprodukt schützt Einsteiger vor den schlimmsten Kostenfallen, aber günstig ist es nicht.

Volle Besteuerung bei Auszahlung. Im Ruhestand wird das gesamte geförderte Guthaben mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Im normalen Depot fällt dagegen nur die Abgeltungssteuer mit Teilfreistellung an – oft deutlich weniger.

Eingeschränkte Wertpapierauswahl. Nur Fonds der Risikoklassen 1 bis 5, EU-Staatsanleihen und Geldmarktfonds sind zugelassen. Einzelaktien, Kryptowährungen und Hebelprodukte sind ausgeschlossen. Wer mehr Freiheit will, braucht parallel ein normales Depot.

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Fazit: Für wen es sich trotzdem lohnt

Die Vorteile überwiegen für die meisten Sparer mit einem Anlagehorizont von 15 Jahren oder mehr. Die Kombination aus 50-Cent-Zulage, steuerfreier Ansparphase und flexibler Auszahlung ist einzigartig in Deutschland. Entscheidend ist, die Förderung bis zur Höchstgrenze mitzunehmen und die ETF-Auswahl selbst in die Hand zu nehmen – dann arbeitet das Altersvorsorgedepot für dich statt für den Anbieter.

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.

1Hinweis: finanzen.net zero ist ein Angebot der finanzen.net zero GmbH, einer Tochter der finanzen.net GmbH.